Die Meistersinger von Nürnberg Foto: Wilfried Hösl

Die Meistersinger von Nürnberg

Sa, 27.07.19, 17:00 Uhr | Weitere Termine

Bayerische Staatsoper

Max-Joseph-Platz 2
80539 München
info@staatsoper.de

Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko zeigt die Bayerische Staatsoper während der Münchner Opernfestspiele 2019 wieder David Böschs Neuinszenierung von Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" im Nationaltheater - an dem Ort der Uraufführung vor mehr als 150 Jahren.

Alte und neue Töne

Bereits zu seinen Lebzeiten im 16. Jahrhundert war der Nürnberger Spruchdichter und Dramatiker Hans Sachs eine Persönlichkeit von Rang und Namen. Richard Wagner verewigte ihn und die Kunst seiner Meistersinger in dieser Oper und schuf damit ein Musikdrama, in dem die Kunst als Motiv für gesellschaftliches Handeln im Mittelpunkt steht.

Hans Sachs, dichtender Schuhmachermeister und Meistersinger steht im Spannungsfeld zwischen alten und neuen Tönen, zwischen den alten Regeln der Kunst und innovativem Schöpfungsgeist. Das Dilemma kommt zum Vorschein als sich der fränkische Ritter von Stolzing um die Hand der Tochter des reichen Goldschmieds Pogner bewirbt. Dieser erklärte bei einer Sitzung, dass nur ein Meistersinger als Schwiegersohn in Betracht komme. Weil Stolzing Eva liebt und nur sie heiraten will, tritt er beim Sängerwettstreit an. Aufgrund zahlreicher Verstöße gegen das Regelwerk, die von dem Gutachter Merker beanstandet werden, fällt er jedoch beim Probesingen durch.

Nur dem Meistersinger und Witwer Hans Sachs gefallen die neuen Töne, obwohl auch er selbst Interesse an Pogners Tochter hegt. Am Ende triumphiert Stolzing als Sänger auf der Festwiese, sein Konkurrent Beckmesser erntet für seinen Vortrag nur Spott und Verachtung. Hans Sachs erkennt in Stolzing den wahren Künstler. Er erhält schließlich die Gelegenheit vor dem Volk und den Meistern zu singen und bekommt Eva zur Frau.

Uraufführung und Neuinszenierung

David Bösch, der an der Bayerischen Staatsoper bereits mit Opern wie L'elisir d'amore und L'Orfeo viel Beifall erntete, inszeniert mit Wagners Meistersinger eine Oper, die am 21. Juni 1868 im Münchner Nationaltheater uraufgeführt wurde. Die hochkarätig besetzte Premiere unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko markierte einen mit Spannung erwarteten Höhepunkt der Saison 2015/16 an der Bayerischen Staatsoper.

 

Die Bayerische Staatsoper

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Künstlerisch tonangebend - wirtschaftlich erfolgreich: Mit Aufsehen erregenden Neuinszenierungen und hochkarätigen Künstlern schafft es die Bayerische Staatsoper immer wieder zu überraschen.

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