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3, 2, 1... und los! Am Samstag, 25.5.2019, startet wieder die MVV-Stadtrallye. Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund lädt sowohl Neu- als auch Urmünchner bereits zum 17. Mal zu einer spannenden Entdeckungstour durch die Stadt ein. Ob allein, zu zweit, mit ein paar Freunden oder der ganzen Familie – Quizbegeisterte brauchen nichts weiter als eine Single- oder Gruppentageskarte für den Innenraum. Und mit der richtigen Lösung habt Ihr sogar die Chance auf tolle Gewinne!

Ob Neu- oder Urmünchner: Eine Rallye für jeden!

Wer nun denkt, für Münchner Kindl oder Langzeitmünchner ist die Rätseltour nichts, liegt falsch: Die Stadtrallye ist ein Erlebnis für jeden! Neu-Münchner oder auch "Zuagroaste" haben so die Gelegenheit, ihr neues Zuhause spielerisch und gleichzeitig gründlich kennenzulernen und viele wissenswerte und spannende Dinge zu erfahren. Und auch München-Kenner kommen bei der MVV-Stadtrallye auf ihre Kosten, denn sie vermittelt viel Wissen und kann nur vor Ort beantwortet werden. Die Tour dauert ca. 2,5 Stunden, je nachdem, wie viele Pausen Ihr einbaut. Seit Jahren hat die Stadtrallye treue Fans, die sich jedes Jahr auf Tour machen. Probiert es aus!

Das müsst Ihr für die Teilnahme wissen

  • Ausgabe der kostenlosen Fragebögen: 25. Mai 2019 von 10 bis 14 Uhr in der MVV-Geschäftsstelle am Isartor in der Thierschstraße 2.
  • Abgabe der Lösungen: 25. Mai 2019 bis 17 Uhr in der MVV-Geschäftsstelle am Isartor, Thierschstraße 2, für alle, die mit dem richtigen Ergebnis an der Ziehung der Gewinner teilnehmen möchten. Die Gewinner werden in der darauffolgenden Woche benachrichtigt.

Wohin geht's?

Wiener Platz, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Wie immer konzentriert sich die Stadtrallye auf mindestens zwei Stadtviertel Münchens und einige prominente Plätze. Dieses Jahr werden Haidhausen (Foto) und Neuhausen genauer unter die Lupe genommen. In beiden Vierteln entdeckt Ihr noch die ehemalige Dorfkirche mit umliegendem Friedhof und bemerkenswerten Gräbern. In beiden Viertel gibt es einen Maibaum und Honig direkt vom Imker. Hier wie dort erforschen Bewohner mit viel Engagement und Herzblut die lokale Geschichte. Die Stadtteile sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Von München bis Europa: Am Tag nach der MVV-Rallye wird in Europa gewählt. Für die Rallye auch ein Anlass zu fragen: Wo gibt es „Europa“ in den Vierteln zu entdecken? Überraschende Spuren – von den Kleinsten bis hin zu gewesenen Botschaftern: Hier geht es nicht nur um lokales Geschehen, sondern auch um größere Zusammenhänge.

Vom Arbeiter- zum In-Viertel

Das Üblacker Häusl in Haidhausen, Foto: Ingo Glass
Foto: Ingo Glass

Haidhausen galt bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts als „Glasscherbenviertel“. Hier lebten einst Tagelöhner und Handwerker, meist in großer Armut. Dennoch versuchten sie Wohneigentum zu erwerben, doch oft reichte es nur für ein Zimmer für eine mehrköpfige Familie. Die sanitären Verhältnisse waren katastrophal, Abort und fließend Wasser waren nicht vorhanden. Heute wirken die ehemaligen Herbergen malerisch und sind äußerst begehrt. Haidhausen hat sich von einem kärglichen Viertel zu einem „In“-Viertel gewandelt.

Im Westen sind wir Gern

Wohngegend in München Neuhausen, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Ganz anders geriert sich das Stadtviertel Gern: Hier entstand auf dem Reißbrett geplant eine Reihenhaussiedlung für ein durchaus betuchtes Bürgertum. Trotz ihrer äußerlichen Vielfalt strahlt die Siedlung einen einheitlichen Charakter aus. Das nahe gelegene Schloss Nymphenburg mit seinem in das Viertel reichenden Kanal lädt zum gemütlichen Flanieren ein.

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