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Als erste westeuropäische Compagnie brachte das Bayerische Staatsballett Yuri Grigorovichs "Spartacus" 2016 auf die Bühne des Nationaltheaters. Ein antikes Helden-Epos von atemberaubender Ausdrucksstärke und eines der ganz großen Meisterwerke des legendären Moskauer Bolschoi Theaters. Jetzt steht "Spartacus" erneut auf dem Spielplan.

Meisterwerk der Bolschoi-Ballettkunst

Im Dezember 2016 war es endlich so weit. Das Bayerische Staatsballett wagte sich unter seinem neuen Ballettdirektor Igor Zelensky an eines der größten Werke der russischen Ballettgeschichte. Bis dahin war Yuri Grigorovichs Spartacus dem westeuropäischen Publikum kaum bekannt. Die hohen tanzästhetischen Ansprüche des russischen Balletts kommen in dem Meisterwerk gänzlich zum Ausdruck. Energiegeladene Schrittkombinationen und marschartige Rhythmen bestimmen das Epos und fordern von allen Tänzern ausnahmslos ein Höchstmaß an technischem Können und Ausdauer.

Die Musik stammt von Aram Chatschaturjan, einem der bedeutendsten sowjetischen Komponisten der 1930er bis 1950er Jahre. Seine ausdrucksstarke Musik verleiht dem Ballett jene überwältigende Dynamik wie sie von der Choreographie vorgegeben wird.

Historischer Hintergrund

Spartacus erzählt die Geschichte des gleichnamigen sagenumwobenen Gladiators aus Thrakien, der als römischer Sklave und Gladiator im Jahre 71 v. Chr. einen Aufstand gegen die Unterdrückung der Sklaverei anführte. Als "wahrer Vertreter des Proletariats", wie ihn Karl Marx einst nannte, wurde Spartacus zur Symbolfigur gegen Menschenhandel und Ausbeutung. In Grigorovichs Ballett werden die historischen Ereignisse mit der Liebesgeschichte zwischen Spartacus und seiner Ehefrau Phrygia verwoben. Nur der antike Schriftsteller Plutarch erwähnt eine Frau an Spartacus' Seite, die eine Seherin gewesen sein soll. Der historische Sklavenaufstand bot Stoff für den 1952 veröffentlichten Roman Spartacus von Howard Fast, der unter der Regie von Stanley Kubrik mit Kirk Douglas in der Hauptrolle legendär verfilmt wurde.

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