Im aktuellen Programm des Kabarettisten Claus von Wagner „Theorie der feinen Menschen“ dreht sich alles um unsere Gesellschaft. Gekonnt nimmt er Bänker und Politiker ebenso wie Otto Normalverbraucher aufs Korn. Er spinnt eine Geschichte, die von Verrat, Familie und natürlich von Geld handelt.
Claus von Wagner (* 1977) ist in einem kleinen oberbayerischen Dorf mit norddeutschen Eltern aufgewachsen. Nach seinem Studium arbeitete er unter anderem als freier Journalist und Autor für die Süddeutsche Zeitung. Könnte er Loriots und Bertold Brechts Schwiegersohn sein? Was ihn jedenfalls von anderen Kabarettisten abhebt: er nimmt die Intelligenz seiner Zuschauer ernst. Bekannt ist er vor allem durch die ZDF-Kabarettsendung „Die Anstalt“, in der er gemeinsam mit seinem Kollegen Max Uthoff ein Millionenpublikum erreicht. Im Mai 2016 erhält er als erster Künstler den neu geschaffenen Dieter-Hildebrandt-Preis der Stadt München.

In seinem Programm „Theorie der feinen Menschen“ geht es um Wirtschaftsverbrechen, ums Prestige und um Business Punks. Ob Banker oder Politiker: niemand ist sicher. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt sein Programm als großen Wurf: „Das Stück geht so tief, weil es bei allem Witz im Kern eine fast schon antike Tragödie ist“. Auch die Allgäuer Zeitung ist fasziniert von seinen Bühnenauftritten: „Bös ist er und unheimlich gescheit, dieser so harmlos aussehende junge Mann; und er versteht es, zu fesseln und zu begeistern.“
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