Sehnsucht nach dem Wilden Westen

Der Wilde Westen mitten in Bayern: Cowboy und Indianer wird im Cowboy Club München 1913 e.V. schon seit 100 Jahren gespielt. Zum Jubiläum zeigt das Münchner Stadtmuseum vom 21. Juni bis zum 15. September 2013 eine Ausstellung über Freiheitsdrang und Goldgräberfieber.

Rodeo reiten, Lassos drehen und Messer werfen: Im Münchner Cowboy-Club imitiert man seit 1913 amerikanisches Verhalten. Die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum fängt die Faszination der Club-Gründer Martin Fromberger, Fred und Hermann Sommer und anderer Isar-Cowboys für den Wilden Westen ein. Hierzu werden Fotos von den Rollenspielen, Kleidung und das Equipment der Club-Mitglieder ausgestellt.

Motive der Ausstellung

Geschichte des Cowboy Club München 1913 e.V.

Die große Sehnsucht nach einem weiten Land, das Freiheit verspricht, führte 1913 zur Gründung des ersten deutschen Cowboy Clubs. Zum Auswandern fehlte den Sommer-Brüdern und ihrem Freund Fromberger das Geld, also mussten sie sich den Wilden Westen nach Bayern holen. Zum Vereinsleben gehörte die Auseinandersetzung mit der Sprache, Landeskunde und den Bräuchen. An Wochenenden schlüpften die Mitglieder in ihre Rollen und wurden zu Billy Cherokee, Enrique Belmonte oder Little Crow.

Öffnungszeiten: Di. bis So., 10 -18 Uhr

Top