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Selig waren ohne Übertreibung die wohl beste deutsche Band der 90er-Jahre, aber zerbrachen an einer Überdosis Karrierestress. Glücklicherweise folgte 2008 die Reunion, seit dem läuft es gemäßigter aber ohne Unterbrechung.

Das Comeback im Jahr 2008 ist ja unerwartet dauerhaft ausgefallen. Und so wie die ersten drei Alben vor dem Split 1999 den Abstieg der Band in die kollektive Depression abbildeten, zeigt die Energie- und Enthusiasmus-Kurve seit der Reunion nun offenbar stetig nach oben! Das Comeback-Album „Und endlich unendlich“ transportierte wieder die Energie und den Enthusiasmus ihrer Anfänge der Nachfolger „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ ebenfalls und das aktuelle Werk „Kashmir Karma“ geht je nach Sichtweise als das frischeste und gleichzeitig abgeklärteste Album der Hamburger Kultband durch.

Und Selig sind eine dieser raren Bands, die mehr sind als nur die Summe ihrer Einzelteile beziehungsweise Bandmitglieder und das auch noch nach dem Ausstieg von Keyboarder Malte Neumann im Jahr 2014, der, auch das eine ungewöhnliche Entscheidung, nicht ersetzt wurde. Die Band jedenfalls äußerte sich euphorisch über die unverhofft neuen Möglichkeiten der Reduktion.
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