Als Pianist und Komponist konnte sich Daniil Trifonov schon in jungen Jahren profilieren. 2014 brachte ihm sein Können den ECHO Klassik in der Kategorie "Nachwuchskünstler des Jahres" ein. Der gebürtige Russe gibt jetzt auch international richtig Gas!
An diesem Abend stellt er sein Talent mit der "Burleske" für Klavier und Orchester von Richard Strauss unter Beweis. Zum Einstieg gibt es jedoch ein Monumentalwerk, das seinesgleichen sucht. Es ist wohl eines der meistzitierten Werke der Musikgeschichte und gleichzeitig auch der am häufigsten parodierten: die sinfonische Dichtung "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss. Obwohl die wenigsten das Werk in voller Länge kennen, dürfte zumindest die Einleitung jedem bekannt sein. Denn in zahlreichen Filmen - wie Stanley Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" - wird das berühmte Anfangs-Motiv, ein aufsteigender sich zur Oktave ergänzender Quint- und Quartintervall, gerne zur musikalischen Untermalung bedeutungsschwangerer Szenen verwendet.

Das Werk basiert auf einem philosophischen Gedicht Nietzsches und hat die Musikwissenschaft zu zahlreichen Deutungen hinreißen lassen. Ursprünglich sollte die Tondichtung als "Symphonischer Optimismus in Fin de siècle Form, dem 20. Jahrhundert gewidmet" im Untertitel lauten. Dieser Optimismus ist wahrscheinlich schon die Philosophie des Werkes an sich, alles andere mit großer Wahrscheinlichkeit nur "Programm" im typisch Strauss'schen Sinn. Die Uraufführung fand am 27. November 1896 in Frankfurt am Main statt.

Der Ausklang des Konzertabends schlägt heitere Töne an. Mit der Programm-Musik zu "Till Eulenspiegels lustigen Streichen" begleiten die Zuhörer den berühmten Schelm bis aufs Schafott. Die musikalische Leitung hat Mariss Jansons.
Programm

Richard Strauss
"Also sprach Zarathustra"
"Burleske" für Klavier und Orchester
"Till Eulenspiegels lustige Streiche"
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