Tschaikowsky bemühte sich, die Weihnachtszeit mit all ihren Verlockungen in Töne zu fassen. Heraus kam dabei dieses weltberühmte Ballett. Erzählt wird die Geschichte der jungen Marie, die von einem Nussknacker in eine Märchenwelt geführt wird.
Im Jahre 1816 dichtete E.T.A. Hoffmann sein Kindermärchen vom "Nussknacker und Mausekönig". Hoffmanns Vermögen, sich in die Seele der Kinder zu versetzen, verbindet ihn mit dem Komponisten Peter Tschaikowsky, der mit diesem Werk eines der bekanntesten Ballette der Welt schuf.

Im Haus der Familie Stahlbaum wird Weihnachten gefeiert. Die kleine Klara, Tochter des Medizinalrats Stahlbaum, bekommt von ihrem Paten eine Puppe geschenkt, einen Nussknacker. Dieser, zum Leben erwacht, hat einen Kampf gegen den Mäusekönig zu führen, den er mit Hilfe Klaras gewinnt. Zum Dank zeigt er ihr sein Zauberreich, in dem das Gute und das Schöne herrschen ...

Seit seiner Uraufführung im Dezember 1892 in Petersburg wurde das Stück von vielen berühmten Choreographen immer wieder umgestellt und dem jeweiligen Land angepasst. Die Fassung von Balanchine beispielsweise, die ganz den Vorstellungen amerikanischer Kinder von Weihnachten entspricht, stieß in Deutschland auf wenig Gegenliebe. Der berühmte Cranko funktionierte den "Nussknacker" gar in einen Initiationsritus für Klara um: Aus dem Kind wird über Nacht eine Frau.

Das Münchner Rundfunkorchester präsentiert für Kinder ab 6 Jahren Ausschnitte aus dem beliebten Weihnachtsklassiker. Durch das Programm leitet Schauspielerin Monika Baumgartner. Ein zauberhaftes Konzertprogramm zur Weihnachtszeit.
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