"Das Schlangenei", der Film von Ingmar Bergman, kommt jetzt als Theaterstück auf die Bühne des Cuvilliés-Theaters. Inszeniert von Anne Lenk wird die Geschichte des drohenden Zerbrechens der Zivilisation zur Zeit der deutschen Inflation 1923 erzählt.

Bergmans Film als Theaterstück

Als Zirkusartisten sind sie durch die Länder gezogen: Abel, sein Bruder Max und dessen Frau Manuela. Dann hat sich Max verletzt, und sie müssen nun in New York von ihren Ersparnissen leben. Es ist 1923, die Zeit, als es in Deutschland zur Inflation kommt, zu sozialen Verwerfungen und zum Erstarken des Nationalismus. Ein Dollar ist plötzlich Millionen wert. Aber alles scheint zusammenzubrechen: Morde, der Tod von Max, ein zynischer Wissenschaftler, der Menschenexperimente macht, und ein Polizeiinspektor, der das Chaos doch noch ordnen will ... Die Demokratie ist ernstlich in Gefahr und der Totalitarismus wartet schon am Horizont.

Den Film "Das Schlangenei" von 1977 hat Ingmar Bergman in München gedreht. Er blieb dort dann auch einige Jahre als Theaterregisseur am Residenztheater. Es passt also gut, dass Anne Lenk seinen Film nun als Stück inszeniert und den Stoff in München auf die Bühne bringt.

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