Sie sind viel zu schade fürs Depot: Die Neue Pinakothek bringt in ihrer Studiengalerie Gemäldeschätze des 19. Jahrhunderts ans Licht. Vom 17.1. bis 9.7.2018 präsentiert die Ausstellung „L wie Land und Leute“ 54 Werke von Künstlern, die Landschaften neu entdeckten.

Landschaften in der Studiengalerie der Neuen Pinakothek

Johannes Albert Neuhuys: Frühling                                             , Foto: Neue Pinakothek
Foto: Neue Pinakothek

Auf M und S, folgt der Buchstabe L. Nachdem die Neue Pinakothek die Ausstellungen „M wie Mythen und Märchen“ und „S wie Schlachtenbilder“ gezeigt hat, versammelt sie mit „L wie Land und Leute“ erneut eine thematische Auswahl: Gemälde aus dem 19. Jahrhundert, die geprägt von Landschaften und Menschen in ihrer Umgebung sind. Szenen des Alltags, der harten Arbeit oder der Freizeit bestimmen die Motive der Malerei in dieser Epoche. Doch verwandelten die Künstler durch die Wiederholung derselben Szenen die ländliche Idylle nicht zum romantischen Klischee?

„L wie Land und Leute“ führt insgesamt 54 qualitätsvolle Gemälde aus dem umfangreichen Sammlungsbestand zusammen, die sonst im Depot vor sich hin schlummern - und sich durchaus sehen lassen können! So dürfen Bartolomeo Bezzis „Vorabend des Kirchweihfestes“ (1893) und Johann Albert Neuhuys’ „Frühling“ (um 1885/87) endlich wieder die Museumsbesucher aufs Land mitnehmen. Neben Erwerbungen aus Italien und den Niederlanden, gibt es auch Gemälde aus weiteren europäischen Länder zu sehen.

Einige der Werke sind für die Ausstellung restauriert worden - sie bieten auch einen vielfältigen Einblick in die umfangreiche Sammlung der Neuen Pinakothek, die voller Schätze steckt... 

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