Hänsel und Gretel Foto: Christian POGO Zach

Hänsel und Gretel

Mi, 04.12.19, 19:30 Uhr | Weitere Termine

Staatstheater am Gärtnerplatz

Gärtnerplatz 3
80469 München
info@gaertnerplatztheater.de
Nach den Gebrüdern Grimm: Hänsel und Gretel überlisten die böse Hexe und kommen samt Lebkuchen und Goldjuwelen nochmal davon. Eine Märchenoper von Engelbert Humperdinck, mit deutlichen Einflüssen von Richard Wagners Musik.

Hänsel und Gretel, die Kinder des Besenbinders Peter, werden nach einem Streit mit der Mutter aus dem Hause geschickt: Sie sollen in den Wald gehen, um dort Beeren zu suchen. Doch als der Vater aus der Stadt zurückkommt und das Abendessen fertig ist, sind die Geschwister noch nicht von ihrem Ausflug zurückgekehrt. Die Eltern machen sich Sorgen und begeben sich auf die Suche.

In der Zwischenzeit haben sich Hänsel und Gretel, die sich nach der Beerensuche auf den Rückweg machen wollten, im Wald verlaufen. Deshalb haben sie dort übernachtet. Als die beiden am nächsten Morgen aufwachen, finden sie sich vor einem Lebkuchenhäuschen wieder - und blicken in die Augen einer alten Frau. Es handelt sich um eine Hexe, die die völlig überraschten Kinder gefangen nimmt: Sie bestimmt Gretel zu ihrer Dienstmagd und sperrt Hänsel in einen Käfig, um ihn zu mästen und zu verspeisen.

Engelbert Humperdinck, der 1879 mit dem Mendelssohn-Preis ausgezeichnet wurde, verfasste die Oper nach dem berühmten Märchen der Gebrüder Grimm. Heute zählt „Hänsel und Gretel“ zu den international erfolgreichsten Opern. Sie wurde sogar ins Finnische und Japanische übersetzt. Dass nicht nur Werke, sondern auch Inszenierungen ganze Generationen prägen, zeigt das Staatstheater am Gärtnerplatz mit seiner Inszenierung von Peter Kertz aus dem Jahr 1974. Kertz Version kehrt nun auf die Bühne des Stammhauses zurück.
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