Alter Fuchs gegen Wunderkind

Der FC Bayern unter Trainer Jupp Heynckes eilt von Sieg zu Sieg – das soll sich auch am Samstag (15:30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim mit Julian Nagelsmann nicht ändern. Gelingt es dem alten Fuchs Jupp das "Wunderkind" auf der Gegenseite im Matchplan zu überlisten?

Spannung im Kampf um die Meisterschaft? Naja...

Thomas Müller feiert seinen Treffer im Spiel gegen Bremen., Foto: picture alliance / AA
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Wie spannend ist der Kampf um die deutsche Meisterschaft? „Da könnte noch was passieren“… würde jemand behaupten, der den deutschen Fußball nur sporadisch verfolgt. Denn Tatsache ist: Der Titel ist dem FC Bayern auch in dieser Saison kaum mehr zu nehmen.

Während der FCB wie ein Uhrwerk Zähler um Zähler einfährt, wie zuletzt beim Heimsieg über Bremen, lassen die anderen Mannschaften Federn. Bestes Beispiel ist die TSG Hoffenheim. Vor der Saison noch als Geheimtipp auf den Titel gehandelt, dümpeln die Kraichgauer heute auf dem 9. Platz vor sich hin, praktisch nicht aufzuholende 20 Punkte hinter dem Rekordmeister.

Wunderkind-Nimbus von Nagelsmann wackelt

Der Nimbus von Julian Nagelsmann als Wunderkind hat arg gelitten. Lange sogar als Nachfolger von Jupp Heynckes gehandelt, ist der jüngste Cheftrainer der Bundesliga nach dem Aus in der Champions und Europa League, dem Scheitern im Pokal und dem Absturz in der Liga wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Ob ihm mit einer durchdachten Taktik ein Sieg in der Allianz Arena und damit die Trendwende gelingt? Julian Nagelsmann will punkten und sein ramponiertes Renommee beim Rekordmeister wieder aufpolieren.

Sein erfahreneres Pendant auf FCB-Seite wird jedenfalls keine schlaflosen Nächte wegen der Partie am Samstag haben. Ganz im Gegenteil, gut möglich, dass Heynckes ein wenig rotiert und mal wieder Sebastian Rudy eine Chance von Anfang an gibt. Der Nationalspieler kickte schließlich bis zur vergangenen Saison in Hoffenheim. Ebenso wie FCB-Verteidiger Niklas Süle, der aber anders als Rudy deutlich mehr Einsatzzeit bekommt und wahrscheinlich auch gegen die TSG in der Startelf steht.

Ein Hoffenheim-Profi dürfte für die Bayern-Seite besonders interessant sein: Serge Gnabry. Der gehört schließlich dem FC Bayern und ist momentan nur an Hoffenheim ausgeliehen. Die deutsche Nachwuchshoffnung hätte sicher kein Problem damit, gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber zu treffen. Und wer weiß: Vielleicht würden sogar Uli Hoeneß und Co. Gnabry einen Treffer gönnen… so lange der FCB weiter gewinnt, versteht sich.

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