Mein Kampf

Mo, 27.05.19, 19:30 Uhr | Weitere Termine

Münchner Volkstheater

Brienner Str. 50
80333 München
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Christian Stückl inszeniert Taboris Hitler-Drama

Er ist wieder da. Regisseur Christian Stückl inszeniert Georg Taboris groteskes Theaterstück „Mein Kampf“ am Münchner Volkstheater. Die Aufführung spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu Hitlers Zeiten in Wien.

Groteskes Verwirr-Spiel schildert die jungen Jahre von Adolf Hitler

Szene aus "Mein Kampf", Foto: Arno Declair
Foto: Arno Declair

Darf man Hitler als komische Figur darstellen und darüber lachen? Was früher noch ein Tabu war, stört heute kaum noch jemanden. Das war zu Zeiten als Tabori das Stück 1987 uraufgeführt hat, noch etwas anders.

Die Inszenierung von Christian Stückl, dem Intendanten des Münchner Volkstheaters, spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. In einem Wiener Männerasyl mietet sich der junge Künstler Adolf Hitler ein und trifft auf den großherzigen jüdischen Buchhändler Shlomo Herzl. Der beginnt sich fürsorglich um den Provinzler aus Braunau zu kümmern, als dieser an der Kunstakademie scheitert. Herzl verpasst dem späteren Diktator die charakteristische Frisur, den bekannten Bart – und sorgt schließlich noch dafür, dass Hitler Politiker wird und ein Buch namens "Mein Kampf" schreibt.

Besetzung und Stab

Besetzung: Herzl - Pascal Fligg; Lobkowitz und Himmlisch - Timocin Ziegler; Hitler - Jakob Immervoll; Gretchen - Julia Richter; Frau Tod - Carolin Hartmann

Regie: Christian Stückl; Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier; Musik: Tom Wörndl; Dramaturgie: Dima Schneider

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