Schmunzeln über Religion erlaubt: Das Jüdische Museum München präsentiert vom 21.2. bis 21.10.2018 mit "A Muslim, a Christian and a Jew" humorvolle Zeichnungen des israelischen Künstlers Eran Shakine.

Ein Moslem, ein Christ und ein Jude als Trio

Eran Shakine: A Muslim, a Christian and a Jew visiting Mr. Sigmund Freud., Foto: Jüdisches Museum München
Foto: Jüdisches Museum München

Eran Shakine setzt sich in seiner Serie "A Muslim, a Christian and a Jew" künstlerisch mit lockerem Strich mit der Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei großen Weltreligionen Islam, Christentum und Judentum auseinander. In der Ausstellung werden circa 30 großformatige Leinwände, drei Metallskulpturen und Tuschezeichnungen von Shakine gezeigt. Außerdem sind in der Münchner Schau eine Animation, Scherenschnitte und farbige Leinwände zu sehen.

In den skizzenhaften Zeichnungen aus Ölwachskreide begeben sich ein Moslem, ein Christ und ein Jude als Trio auf die Suche nach gemeinsamen Ursprüngen ihrer Religion und erleben dabei alltägliche aber auch absurde Situationen. "Ich lache nicht über Religion. Ich lache über das menschliche Verhalten“, so der Künstler über seinen Ansatz, sich humorvoll mit religiösen Kontexten auseinanderzusetzen. "Wenn man all das entfernt, was wir nutzen, um uns voneinander abzugrenzen, haben wir alle das gleiche Grundbedürfnis: glücklich sein", sagt Shakine über seine Serie.

Der Künstler

Eran Shakine wurde 1962 in Israel geboren, er hat einen französischen Vater und eine ungarische Mutter. Seine Eltern waren als Schoa-Überlebende nach Israel gekommen. Heute lebt Shakine in Tel Aviv, er war aber auch einige Jahre in Paris, London und New York. Die Street Art hat sein Werk beeinflusst, mit ihr hat er sich beschäftigt, als er in New York gelebt hat.

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