Stolz, Stärke und Selbstbewusstsein – um diese drei Eigenschaften drehen sich die Fotografien von Angèle Etoundi Essamba. Ihre Werke sind bis zum 1.7.2018 im Münchner Museum Fünf Kontinente in der Ausstellung „Töchter des Lebens. Daughters of Life“ zu sehen. Die Motive: Inszenierte und alltägliche Situationen afrikanischer Frauen.

Philosophische Themen und starke Bild-Arrangements

Visuelle Höhepunkte verknüpft mit Visionen erwarten Euch bei dieser Fotoausstellung – denn eine Vision des zeitgenössischen Afrikas will die Künstlerin Angèle Etoundi Essamba mit ihren Fotos zeigen. Dabei hat die Fotografin selbst eine Verbindung zum Kontinent: In Kamerun ist sie geboren. Menschliche Grundfragen sind stets Themen ihrer Fotografien. So bildet Essamba in der aktuellen Ausstellung die soziale Wirklichkeit arbeitender Frauen von Kamerun bis Sansibar, von Senegal bis Benin ab.

„Fotografie ist eine Notwendigkeit, um sich auszudrücken. Solange diese Notwendigkeit besteht, bin ich kreativ“, sagt Essamba. Ihre Bilder wirken teilweise wie Gemälde. Viele fotografierten Frauen tragen traditionelle afrikanische Masken und bunte Stoffe. Auch Kalebassen (Gefäße, die in Afrika multifunktional verwendet werden) nutzt Essamba, um Motive zu arrangieren. Beispielsweise hat sie mehrere Frauen mit Kalebassen auf den Köpfen geknipst (Foto oben). Ihre Aufnahmen sind digital fotografiert und nur selten nachbearbeitet. Essamba schafft es, philosophische Fragen mit spannenden Motiven zu verbinden. Ihre Arbeiten korrespondieren zudem mit einer Reihe von Exponaten aus der Afrika-Sammlung des Museums Fünf Kontinente.

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