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Marius Petipa, Großmeister der klassischen Ballettkunst, kreierte in seiner letzten Schaffensphase noch einmal ein Meisterwerk. Raymonda wurde erstmals im Jahr 1898 in St. Petersburg uraufgeführt. Das Bayerische Staatsballett zeigt ab 22. Mai die rekonstruierte Neufassung von Ray Barra im Nationaltheater.

Vernunft und Leidenschaft

Raymonda ist hin und hergerissen zwischen zwei Männern. Seit ihren Jugendtagen ist sie mit Jean de Brienne verlobt und nun steht die Heirat bevor. Jedoch kann sie der erotisierenden Anziehungskraft von Abderakhman, einem sarazenischen Ritter, kaum widerstehen. Ihre Vernunft kämpft gegen die aufblühende Leidenschaft. Raymondas innerer Konflikt steigert sich in einer Traumsequenz und wird entschieden von der Weißen Dame. Im Zweikampf zwischen den männlichen Widersachern verleiht die symbolische Gestalt dem rechtmäßigen Ehemann ungeahnte Kräfte. Abderakhman stirbt und lässt eine tief erschütterte Raymonda zurück, die sich auf die Gefühle für ihren Verlobten besinnen muss.

Petipas gestalterische Kraft

Der St. Petersburger Tänzer und Choreograph Marius Petipa gilt als Vater des klassischen Balletts. Mit Raymonda choreographierte er zusammen mit dem jungen, aufstrebenden Komponisten Alexander Glasunow sein letztes großes Meisterwerk, dessen Neufassung Ray Barra mit dem Bayerischen Staatsballett inszenierte. Die Solo-Variationen der Titelheldin zählen zu den anspruchsvollsten des klassischen Balletts und erfordern das technische Können und die gestalterische Kraft von Weltklasse-Ballerinen. Zudem inszenierte Ray Barra das komplexe und ausdrucksvolle Seelenportrait einer jungen Frau, die sich im Bann ihrer Gefühle befindet - zwischen Traum und Realität.

Die Bayerische Staatsoper

Bayerische Staatsoper, Nationaltheater, München, Foto: Wilfried Hösl
Foto: Wilfried Hösl


Künstlerisch tonangebend - wirtschaftlich erfolgreich: Mit Aufsehen erregenden Neuinszenierungen und hochkarätigen Künstlern schafft es die Bayerische Staatsoper immer wieder zu überraschen.
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