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Don Karlos Foto: Matthias Horn

Don Karlos

Fr, 26.10.18, 18:30 Uhr

Residenztheater

Max-Joseph-Platz 1
80539 München
besucherservice@residenztheater.de

Schillers Drama „Don Karlos“ im Residenztheater: Intendant Martin Kušej verbindet in seiner Inszenierung die Kritik am Idealismus von Schiller mit der Krise unseres heutigen Freiheitsbegriffs. Die Titelrolle übernimmt Nils Strunk, weitere Darsteller sind Frank Pätzold als Marquis von Posa und Thomas Loibl als Philipp II.

Konflikt in der Königsfamilie

Szene aus "Don Karlos", Foto: Dashuber
Foto: Dashuber

Ein Vater-Sohn-Konflikt im Spanien des 16. Jahrhunderts diente Schiller als Ausgangspunkt für sein Drama: König Philipp II. demütigt seinen Sohn und Thronfolger Don Karlos und nimmt dessen große Liebe Elisabeth selbst zur Ehefrau. Es entwickelt sich vordergründig ein Drama um Liebe und Intrigen am Hofe, das letztlich den Kampf um politische und persönliche Freiheit behandelt. Ein Thema, das heute wieder aktuell ist, angesichts der Einschränkungen unserer freien Gesellschaft durch vermeintliche Notwendigkeiten.

Der Stoff ist immer noch brandaktuell

Szene aus "Don Karlos", Foto: Matthias Horn
Foto: Matthias Horn

Martin Kušej reizte nicht nur der herausfordernde Plot und der opulente historische Stoff - vor allem die politischen Aktualität begeisterte ihn am Projekt „Don Karlos“: „Es gab keinen Moment in der Geschichte der Menschheit, der uns so nahe an die Freiheit herangebracht hat, wie in etwa vor 20 Jahren. Heute sind wir unfreier und unsicherer als in unseren schlimmsten Träumen! Die Überwachung ist allumfassend, die Menschenrechte massiv eingeschränkt und die gesamte gesellschaftliche Entwicklung ist reaktionär, kleinkariert nationalistisch und dystopisch.“

Weitere Informationen und Karten

Karten gibt es an der Tageskasse am Marstallplatz 5, online unter www.residenztheater.de sowie unter 089 / 2185 1940.

Weitere Informationen findt Ihr unter www.residenztheater.de sowie bei Facebook und Twitter.

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