Romantik trifft auf Wiener Schule. Daniele Gatti dirigiert ein spannendes und epochenübergreifendes Programm der beiden österreichischen Komponisten Franz Schubert und Anton Webern. Den krönenden Konzertabschluss bildet Schuberts sechste Sinfonie.

Während in seiner fünften Sinfonie noch ganz klar Mozart heranzitiert wird, bildet Schuberts sechste Sinfonie ein opus summum seiner gewachsenen Routine. Tatsächlich klingen hörbar verschiedene Stilistiken an, die mal an Haydn, Rossini oder auch Beethoven erinnern. Die Sinfonie wird zur Unterscheidung von der in der gleichen Tonart komponierten „Großen C-Dur Sinfonie“ auch gerne als die „Kleine C-Dur“ genannt.

Das Werk wurde 1818 fertiggestellt und zunächst in einem Privatkonzert uraufgeführt. Die erste öffentliche Aufführung erfolgte erst zehn Jahre später nach Schuberts Tod. Daniele Gatti hat sie als finalen Höhepunkt in das Konzertprogramm eingeflochten.
Programm:

Franz Schubert
Symphonie Nr. 3 D-Dur, D 200

Anton Webern
"Langsamer Satz"
Fünf Sätze op. 5

Franz Schubert
Symphonie Nr. 6 C-Dur, D 589
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