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Jewels Foto: Bayerische Staatsoper

Jewels

Sa, 21.09.19, 19:30 Uhr | Weitere Termine

Bayerische Staatsoper

Max-Joseph-Platz 2
80539 München
info@staatsoper.de

Mit "Jewels" steht am Bayerischen Staatsballett ein außergewöhnliches Werk des legendären Choreographen George Balanchine auf dem Programm. Inspirationsquelle für sein visionäres Tanzstück waren Diamanten und Edelsteine eines Juweliergeschäfts in der New Yorker Fifth Avenue.

Rubine, Smaragde und Diamanten

Der Tanzvisionär George Balanchine schuf die Choreographie im Jahr 1967, nachdem er sich von der Schmuckauslage eines Juweliers in New Yorks Fifth Avenue inspirieren lassen hatte. Demnach hat er die drei Teile des Balletts jeweils nach einem Juwel benannt. Zugleich sollten die Edelsteine die drei Länder und Balletttraditionen symbolisieren, die Balanchines Biographie und Karriere bis dahin stark geprägt hatten. Somit steht "Emeralds" für Frankreich, "Rubies" für Amerika und "Diamonds" repräsentiert Russland. Die Musik stammt von Gabriel Fauré, Igor Strawinsky und Peter I. Tschaikowsky. Historisch betrachtet gilt Jewels als erstes abstraktes abendfüllendes Ballett der Tanzgeschichte.

George Balanchine

George Balanchine (eigentlich: Georgi Melitonovich Balanchivadze) stammt ursprünglich aus St. Petersburg, wo er 1904 geboren wurde und später klassischen Tanz und Musik studierte. 1924 lernte er in Paris Sergej Diaghilew und das legendäre Ballets Russes kennen, in dem er als Tänzer prägende Erfahrungen sammelte. In den dreißiger Jahren übernahm Balanchine zunächst die Leitung der School of American Ballett. In New York angekommen entwickelte der Tanzvisionär seinen eigenen choreographischen Stil, bei dem er ganz bewusst auf Handlung verzichtete. Es folgten Kreationen und Meisterwerke wie "Serenade", „Concerto Barocco“ (1941), „The Four Temperaments“ (1946), „Orphée“ (1948) und "Agnon", das für die New Yorker Avantgarde der 1950er Jahre stilprägend wurde. Bis zu seinem Tod im Jahr 1983 kreierte Balanchine insgesamt 425 Ballette. Seine Werke werden bis heute weltweit von den großen Compagnien aufgeführt.

Die Bayerische Staatsoper

Bayerische Staatsoper, Nationaltheater, München, Foto: Wilfried Hösl
Foto: Wilfried Hösl

Künstlerisch tonangebend - wirtschaftlich erfolgreich: Mit Aufsehen erregenden Neuinszenierungen und hochkarätigen Künstlern schafft es die Bayerische Staatsoper immer wieder zu überraschen.
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