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Alceste Foto: Bayerische Staatsoper

Alceste

So, 26.05.19, 18:00 Uhr | Weitere Termine

Bayerische Staatsoper

Max-Joseph-Platz 2
80539 München
info@staatsoper.de

Am 26.5.2019 feiert "Alceste" von Christoph Willibald Gluck im Nationaltheater Premiere. Regisseur Sidi Larbi Cherkaoui inszeniert die Oper und Dirigent Antonello Manacorda übernimmt erstmals die musikalische Leitung einer Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper. Ein herausragendes Stilelement wird die Verbindung von Opernmusik und Tanz sein.

Oper und Tanz

Bereits in seiner Inszenierung der Ballettoper Les Indes galantes während der Münchner Opernfestspiele 2016 waren Bewegung und Tanz eindrucksvoll mit der Musik verwoben. Jetzt wagt sich der belgische Regisseur Sidi Larbi Cherkaoui an Alceste, einen klassischen Tragödienstoff, der 1776 von Christoph Willibald Gluck vertont wurde. Auch hier werde man die Musik in den Bewegungen sehen können, so der Regisseur, der den Gesang von Opernsängern auch immer als Tanz wahrnimmt: "Wenn ich Opernsänger singen sehe, fühle ich, dass sie tanzen."

Für Antonello Manacorda, seit 2010 Chefdirigent der Kammerakademie Potsdam, ist es die erste Neuproduktion, die er an der Bayerischen Staatsoper leiten wird. Die Titelpartie wird die international gefeierte Sopranistin Dorothea Röschmann singen, Charles Castronvo tritt als ihr Gatte Adméte auf und Michael Nagy steht in der Rolle des Hercule auf der Bühne des Nationaltheaters.

Zur Handlung

Die Oper basiert auf der klassischen Sage um die Königstocher Alceste, die sich in vollkommener Selbstlosigkeit den Göttern opfert. Dadurch rettet sie das Leben ihres totkranken Gatten Admète, dem König von Thessalien. Nach ihrem Opfertod wird Alceste von Hercule den Todesgöttern entrissen und aus der Unterwelt befreit. Unter dem frenetischen Jubel des Volkes feiern Alceste und Admète ihre Wiedervereinigung auf Erden. Regisseur Cherkaoui erkennt in der Handlung zwei Hauptmotive, die er in seiner Inszenierung interpretiert: Alcestes heroische Selbstaufopferung und die zeitlose Frage nach der Gleichstellung der Geschlechter: während die Götterwelt Männer und Frauen in ihrer Opferrolle als ebenbürtig betrachtet, bestehen unter den Menschen die altbekannten Ungleichheiten jedoch weiter.

Die Bayerische Staatsoper

Bayerische Staatsoper, Nationaltheater, München, Foto: Wilfried Hösl
Foto: Wilfried Hösl

Künstlerisch tonangebend - wirtschaftlich erfolgreich: Mit Aufsehen erregenden Neuinszenierungen und hochkarätigen Künstlern schafft es die Bayerische Staatsoper immer wieder zu überraschen.

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