Deutschland gleicht in Sachen Aktienkultur nach wie vor einer Wüstenlandschaft. Langfristig gesehen war stets ein viel zu geringer Teil der Bevölkerung im Aktienmarkt engagiert und insgesamt haben die Deutschen mit ca. 9 % einen viel zu geringen Teil ihres Geldvermögens in Aktienanlagen allokiert.
Dies ist nicht nur bedauerlich, sondern produziert einen erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden: Der Löwenanteil der Dividenden fließt Jahr für Jahr an ausländische Investoren, die im Falle des DAX rund 2/3 der Unternehmensanteile besitzen. Einer breiten Bevölkerungsschicht fehlt durch die Unterinvestition die Rendite der Aktienmärkte für ihre Ersparnisse im Rahmen ihrer Altersvorsorge.

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