Bayern mit Sieg gegen Nürnberg weiter im Aufwind

Serge Gnabry und Nürnbergs Paul Will (l-r.) kämpfen um den Ball., Foto: picture alliance/Sven Hoppe/dpa
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Lewandowski mit Doppelpack und Ribéry treffen beim 3:0-Heimsieg

(8.12.2018) Der FC Bayern funktioniert wieder. Mit dem 3:0 gegen einen erstliga-untauglichen 1. FC Nürnberg beendeten die Münchner am Samstag auch ihre Misere nach drei Monaten ohne Heimerfolg in der Liga.

Der zweimal erfolgreiche Robert Lewandowski (9./27. Minute) und Franck Ribéry (57.) erzielten vor 75.000 Zuschauern die Tore für die klar überlegenen Bayern. Trainer Niko Kovac und sein Team nahmen Schwung für das Champions-League-Duell am kommenden Mittwoch bei Ajax Amsterdam auf, gegen das es um den Gruppensieg geht.

Bei der Bundesliga-Jagd auf Spitzenreiter Borussia Dortmund bejubelten Kovac & Co. nicht nur wieder drei Punkte, sondern durften zudem mit der Leistung zufrieden sein. Mehr Harmonie, ein flüssigeres Kombinationsspiel und eine klarere Aufgabenverteilung im Münchner Spiel sorgten auch für freundliche Gesichter bei Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß auf der Ehrentribüne. Das Rotationsende taugt dem Münchner Ensemble sichtlich, die Automatismen sind zurück.

Die Bayern konnten nach Belieben schalten und walten. FCN-Angriffe verpufften meist nach den ersten Ballkontakten. Nach dem 0:7 in Dortmund und dem 0:6 in Leipzig konnten die Nürnberger froh sein, dass es nicht wieder ganz schlimm endete.

Sieg hätte noch höher ausfallen können

Nach einem Eckball von Joshua Kimmich ließ sich der zögerliche Nürnberger Torhüter Fabian Bredlow beim Kopfball von Lewandowski übertölpeln. Leichtfertig ließ der Pole dann nach einer Traumkombination über Thomas Müller und Serge Gnabry aus bester Position den nächsten Treffer liegen (24.). Saisontor Nummer neun von Lewandowski folgte drei Minuten später, als er nach einem Lattenknaller von Leon Goretzka abstauben konnte.

Nach dem Seitenwechsel musste erstmal aufgeräumt werden - und zwar das von den Bayern-Fans auf das Spielfeld geworfene Klopapier. Kimmich scheiterte nach schöner Kombination mit einem Distanzschuss an Bredlow (46.). In der Schlussphase traf der Nationalspieler noch die Latte.

Nürnberg ging es nur um Schadensbegrenzung. Die mangelnde Chancenverwertung war das Einzige, was sich die Münchner vorwerfen mussten. Gnabry scheiterte bei seinem Schussversuch, doch wieder waren die Bayern gedankenschneller. Ribéry verwandelte den Nachschuss. Der eingewechselte Kingsley Coman verpasste noch knapp das 4:0.

(dpa/muenchen.de)

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