Was leistet die Plastische Chirurgie? Spannende Einblicke erhalten Besucher am heutigen Dienstag, 16.10.2018 beim "Tag der Plastischen Chirurgie" in der Klinik an der Nußbaumstraße. Der Informationstag veranschaulicht mit Vorträgen, Infoständen und Mitmach-Angeboten, warum diese medizinische Fachrichtung weitaus mehr ist als "nur" Schönheitschirurgie. Der Eintritt ist frei.

So vielseitig ist die Plastische Chirurgie

Jubiläumslogo der DGPRÄC, Foto: DGPRÄC
Foto: DGPRÄC

Von der Replantation abgetrennter Finger oder Gliedmaßen bis hin zu chirurgischen Gewebeverpflanzungen etwa nach einem Unfall: Kaum eine medizinische Fachrichtung ist so vielseitig wie die Plastische Chirurgie. Von dieser Vielseitigkeit können sich Besucher am bundesweiten Tag der offenen Tür der Plastischen Chirurgen heute überzeugen.

Dabei wird auch ein besonderes Jubiläum gefeiert: Seit 50 Jahren gibt es die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Die Abteilung für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie des Universitäts-Klinikums veranstaltet in der Klinik in der Nußbaumstraße heute von 11 bis 17 Uhr ein umfangreiches Programm.
 

Vorträge, Infostände und Mitmach-Aktionen: Das Programm

Anhand verschiedener Vorträge und Kurzpräsentationen können sich die Besucher darüber informieren, was Plastische Chirurgie eigentlich bedeutet. Den Hauptvortrag „Was leistet die Plastische Chirurgie heute?“ hält Prof. Dr. Riccardo Giunta, derzeit Präsident der DGPRÄC, im Historischen Hörsaal.

Aber die Besucher dürfen auch selbst aktiv werden - zum Beispiel können sie Kunststoffknochen verschrauben, unter dem Mikroskop Operationsübungen durchführen und sich mit 3D-Oberflächenmodellen zur OP-Planung vertraut machen. Eine Ausstellung blickt zurück auf die Geschichte der Plastischen Chirurgie und Infostände geben Auskunft über verschiedene Themen wie Myoelektrische Prothesen oder Untersuchungstechniken der Hand.

„Plastische Chirurgie kümmert sich um die Wiederherstellung von Form und Funktion nach Verletzungen, Tumoren oder bei Fehlbildungen zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten. Der Bedarf an plastisch-chirurgischer Versorgung wächst seit Jahrzehnten vor allem auch durch die Alterung der Bevölkerung“, so Prof. Dr. Giunta. Umso wichtiger ist es, sich mit diesem Thema genauer zu beschäftigen.

Das gesamte Programm als PDF

Mehr Infos auf der Webseite der Abteilung für Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie

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