Glaube Liebe Hoffnung

Sa, 06.07.19, 19:30 Uhr

Münchner Volkstheater

Brienner Str. 50
80333 München
theater@muenchner-volkstheater.de
„Glaube Liebe Hoffnung“ - den Klassiker des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth hat Regisseur Christian Stückl für das Münchner Volkstheater inszeniert.

„Glaube Liebe Hoffnung“ erschien im Jahr 1932. Ödön von Horváth verfasste es zusammen mit dem Schriftsteller Lukas Kristl.

In dem Stück geht es um Elisabeth, die ihren Glauben, ihre Liebe und die Hoffnung verliert - in einer Gesellschaft, die den Einzelnen lieber zugrunde gehen sieht, als ihre Vorstellung von Recht und Gerechtigkeit in Frage zu stellen. Es spielt mitten in der Weltwirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit der 30er Jahre. Elisabeth kämpft um ihre Existenz. Als Vertreterin für feine Damenwäsche fehlt ihr das Geld für einen Wandergewerbeschein – sogar ihre Leiche biete sie dem Anatomischen Institut zum Verkauf an. Der Präparator des Instituts leiht ihr schließlich die 150 Mark, nicht wissend, dass Elisabeth damit ein Bußgeld begleichen muss, weil sie in der Vergangenheit ihr Gewerbe ohne Lizenz ausgeübt hat.

Sie landet letztlich im Gefängnis und kommt in einen Teufelskreis: ohne Arbeitserlaubnis keine Arbeit, ohne Arbeit kein eigenes Einkommen. Auch die Liebe zu einem Polizisten scheitert an ihrer Vergangenheit.
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