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Cabaret Foto: Deutsches Theater

Cabaret

Di, 19.03.19, 11:00 Uhr | Weitere Termine

Deutsches Theater

Schwanthalerstr. 13
80336 München
info@deutsches-theater.de

Ab ins Berlin der 30er Jahre: Das Deutsche Theater präsentiert einen Musical-Klassiker, der in Zeiten weltweit erstarkender nationalistischer Strömungen neue Relevanz gewinnt. Das Stück in englischer Originalinszenierung begeistert mit einem Spagat zwischen Liebe und Politik und Geschichten über authentische Menschen. Genießt von 15. bis 30.3.2019 zeitlose Unterhaltung, berühmte Songs und aufregende Choreografien.

Die Geschichte

Cabaret im Deutschen Theater, Foto: Kaufhold
Foto: Kaufhold

Im berühmt-berüchtigten Kit Kat Klub heizt das Show-Girl Sally Bowles mit dem zwielichtigen Conférencier und einem wilden Ensemble allabendlich dem amüsiersüchtigen Volk ein – Hemmungen haben hier keinen Zutritt. Mit seinen derben Liedern führt der Master of Ceremonies durch das Programm des Amüsierclubs. Wir erleben das Schicksal verschiedener Berliner, Verfolgter und Exilanten. Doch reicht die Verführungskraft des dekadenten Berliner Nachtlebens aus, um die zunehmenden Bedrohungen der Zeit zu überspielen? 

Einblicke in das Musical

Ein englischer Klassiker

Cabaret im Deutschen Theater, Foto: Kaufhold
Foto: Kaufhold

Mit Cabaret setzen das Deutsche Theater und das English Theatre Frankfurt ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und bringen erneut einen Klassiker im englischen Original vom Main an die Isar. In der Vergangenheit sorgten bereits Musicals wie Tommy oder Schauspiel-Inszenierungen wie The Hound Of The Baskervilles aus dem größten englischsprachigen Theater des europäischen Festlands für Begeisterung bei Publikum und Kritikern. Cabaret entführt diese nun ins Berlin der 30er Jahre.

Die Geschichte basiert auf Christopher Isherwoods „Berlin Stories“ – den beiden Novellen „Mr. Norris Changes Trains“ (1935) und „Goodbye Berlin“ (1939) – in denen der Autor seine abenteuerlichen Erlebnisse im freizügigen Berlin der 30er Jahre mit einem aufkommenden Nationalsozialismus verarbeitet. In vielen Einzelgeschichten schildert er einerseits ein ungeahnt offenes und freizügiges Berlin, aber auch den Wandel des Zeitgeists nach den Goldenen Zwanzigern und dem sich erhebenden Dritten Reich in den 30ern.

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