Erlebt die Pracht des japanischen Rittertums: Bis zum 30.6.2019 widmet sich die Kunsthalle der Welt der Samurai - die Ausstellung lässt anhand schmuckreicher Exponate die Geschichte der japanischen Ritter aufleben.

Krieger in imposanten Rüstungen

Samurai-Ausstellung in der Kunsthalle München, Foto: Kunsthalle München
Foto: Kunsthalle München

Die Kunsthalle präsentiert über 100 Exponate, die das japanische Rittertum eindrucksvoll dokumentieren. Komplette Samurai-Rüstungen, Helme, Masken, Schwerter und Pferde-Ausrüstungen aus dem 13. bis 19. Jahrhundert zeigen die anspruchsvolle Handwerkskunst der damaligen Zeit. Die Ausstellungsstücke stammen aus der Sammlung von Ann und Gabriel Barbier-Mueller aus Dallas, Texas. Das Ehepaar hat die Originale in 30 Jahren zusammengetragen.

 

Rüstungen mit Glückssymbolen

Samurai-Ausstellung in der Kunsthalle München, Foto: Kunsthalle München
Foto: Kunsthalle München

Um die japanischen Samurai ranken sich noch heute viele Mythen obwohl ihre Glanzzeit schon vor 150 Jahren endete. Doch bis dahin galten sie über 700 Jahre lang als bedeutende Persönlichkeiten des Landes, die nicht nur hervorragend ausgebildete Krieger waren, sondern auch zur politischen Elite des Landes gehörten. Die imposanten Rüstungen dienten nicht nur als wirkungsvolle Schutzpanzer, sondern galten auch als Statussymbole. Häufig wurden die Rüstungen mit furchteinflößenden Dämonen oder gefährlichen Tieren dekoriert, um den Feind abzuschrecken. Glückssymbole hingegen sollten übersinnlichen Schutz bieten.

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