Beerdigungen gibt es seit Menschengedenken. Dagegen ist das kommunale Friedhofs- und Bestattungswesen in München mit seiner 200-jährigen Geschichte relativ jung. Aber seit damals hat sich viel verändert. Was die Münchner Friedhöfe so besonders macht, erfahrt Ihr bis zum 23.5.2019 in der Alten Münze.

Orte der Ruhe und grüne Oasen

Alter Südlicher Friedhof in München, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Für viele Münchner sind die städtischen Friedhöfe eine grüne Oase, mit parkähnlicher Bepflanzung und Arkadengängen laden sie regelrecht zum Spaziergang ein. Doch das wurde erst vor 200 Jahren mit der Gründung des kommunalen Friedhofs- und Bestattungswesens möglich gemacht. Damals sollte der Friedhof bewusst vom schaurigen in einen schönen Ort verwandelt werden, deswegen wurden schon damals alle Münchner Friedhöfe bewusst mit viel Grün angelegt.

Zum 200-jährigen Jubiläum gibt es in der Alten Münze nun eine Ausstellung mit Fotos und einem Film von Werner Bauer: Im ersten Teil der Ausstellung wird auf 30 großen Schautafeln die Geschichte des kommunalen Friedhofs- und Bestattungswesens nachgezeichnet. Der zweite Teil besteht aus Schwarz-Weiß-Fotografien die Werner Bauer über zwei Jahre hinweg auf dem Alten Südlichen Friedhof aufgenommen hat. Und im dritten Teil der Ausstellung wird ein Film des Künstlers über die städtischen Friedhöfe gezeigt.

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