Die Künstlerin Maren Strack verbindet Bildhauerei, Tanz und Akustik zu Soloperformances. Wie die Tanzstücke sind auch ihre beweglichen Skulpturen als Versuchsanordnungen entstanden, in denen sie mit den visuellen und klanglichen Qualitäten von Objekten experimentiert. Während sie die Choreografien in ihren Soloperformances selbst in Gang setzt und am Laufen hält, geschieht dies in ihren Installationen mit Hilfe von Motoren und Ventilatoren. Es sind genau berechnete Balanceakte zwischen Festlegung und Freiheit: Jede Bewegung erzeugt Bild-und Klangsequenzen, die zwischen den Polen der Wiederholung und der Veränderung hin und her schwingen.

Die Ausstellung wird am 10. Mai 2019 um 19 Uhr eröffnet. Bei einer Matinee am 19. Mai werden Führungen und Gespräche angeboten. Pop Up Yoga gibt es am 23. Mai in der Ausstellung.

Maren Strack studierte an der Akademie der bildenden Künste in München. Sie erhielt unter anderem den Autorenpreis des Jungen Theaters Bremen sowie den Sonderpreis für das beste Deutsche Tanzsolo. Weiter war sie Stipendiatin am Künstlerinnenhof „Die Höge“, Bassum, an der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart und dem Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop. Von 2008 bis 2013 war Maren Strack Gastprofessorin und Studiengangsleiterin des Studiengangs Raumstrategien der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seit 2009 unterrichtet sie Performance an der UDK in Berlin.

Weitere Informationen zur Ausstellung, der Künstlerin und zum Rahmenprogramm unter www.muenchen.de/rathausgalerie.

Die Rathausgalerie | Kunsthalle ist ein Kunstraum der Stadt München.
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