Kunde von muenchen.de

"Wir machen was" heißt es auf der Stadtteilwoche in Moosach von 11. bis 17.7.2019. Zentraler Ort und Treffpunkt ist der Moosacher Sankt-Martins-Platz mit täglichem Programm im Zirkuszelt und dem Pelkovenschlössl, sowie einem Biergarten mit Gastronomie und einem Galeriewagen. Doch im ganzen Stadtteil ist etwas los: An 25 Spielorten gibt es bei freiem Eintritt Konzerte, Theateraufführungen, Kabarett, Ausstellungen, Lesungen, Führungen, Kinderaktionen und vieles mehr.

Kleinkunst, Kabarett und Musik

Der Gott des Gemetzels

Eröffnet wird die Stadtteilwoche von der Stadträtin Julia Schönfled-Knorr und dem Bezirksausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Kuhn am Donnerstag, 11. Juli um 19.15 Uhr im Zirkuszelt. Im Anschluss gibt "Josef Brustmann“ mit seinem Kabarettprogramm „Das Leben ist kurz, kauf die roten Schuh“ den künstlerischen Auftakt. An den weiteren Abenden können die Besucher*innen Größen der Kleinkunstszene wie z.B. Christian Springer, Christine Eixenberger, Das Hippie Kammerorchester, The Paul Daly Band oder die MonacoBagage, die von der „Linie 1“ zu ihrem 30-jährigen Jubiläum präsentiert wird, erleben. Am Dienstag, 16. Juli, wird „Die Wirtshausmannschaft“ das Theaterstück „Der Gott des Gemetzels“ in bayerischer Sprache aufführen (Foto).

Unter dem Motto „Wir machen was“ gestalten an die 200 Kreative, Vereine und Institutionen aus Moosach gemeinsam das Programm, an dem sich auch bekannte Künstlerinnen und Künstler mit Gastauftritten beteiligen.

Das ganze Programm

Das kostenlose Programm mit ausführlichen Informationen liegt in der Stadtinformation im Rathaus, im Pelkovenschlössl, in der Stadtbibliothek Moosach, im Alten Wirt Moosach und bei teilnehmenden Einrichtungen in ganz Moosach aus. Ihr findet es auch online:

Spaß und Abwechslung auf dem Festplatz und bei der Kulturdult

Actionpainting

Der Moosacher Sankt-Martins-Platz verwandelt sich in der Stadtteilwoche zum Hauptspielort und zentralen Festplatz mit Biergarten und Gastronomie. Im Zelt finden Abends Musik- und Kabarettveranstaltungen mit bekannten Künstlerinnen und Künstlern statt und im Pelkovenschlössl präsentieren sich verschiedene Gruppen aus dem Stadtviertel. Die zahlreichen Vereine und Initiativen aus dem Stadtbezirk laden am Wochenende vom 13. und 14. Juli im Rahmen einer Kulturdult mit Ständen und Aktionen zum Kennenlernen ein.

Lesung, Film und Diskussion des inklusiven Theaters

Luisa Wöllisch beim Freien Theater, Foto: Heiner Welchert
Foto: Heiner Welchert

Die „Freie Bühne München e.V.“, das erste inklusive Theater Münchens, bei dem Schauspieler mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam professionell zusammenarbeiten und auf der Bühne ihre Kunst zeigen, beteiligt sich an der Stadtteilwoche mit einem gemischten Programm aus Lesung, Film und Diskussion. Die Schauspielerin Luisa Wöllisch wird hier aus Texten von Anne Frank lesen und es werden 2 Kurzfilme gezeigt. Das Publikum ist im Anschluss eingela-den mit den Darsteller*innen zu diskutieren.

Kunst-Biotop und Führungen durch das Viertel

Botanikum Grashaus

Die Künstlerkolonie „Botanikum“ (Foto), ein paradiesisches Kunst-Biotop mit mediterranem Flair, öffnet während der Stadtteilwoche seine Türen des Grashauses für die große Kunstausstellung “Art 25 - Space”, an der sich 23 der dort mit Ihren Ateliers beheimateten Künstler*innen, sowie weitere 13 Gastkünstler*innen beteiligen. Im Rahmenprogramm werden zudem Performances, ein Konzert und eine Lichtinstallation geboten.

Neben den bereits etablierten kulturellen Einrichtungen, wie dem Pelkovenschlössl, der Stadtbibliothek, der Musikschule „Musik in Moosach“, der Freizeitstätte boomerang, der Münchner Volkshochschule und vielen weiteren, werden auch andere Einrichtungen zu kulturellen Spielorten, wie z.B. der Müttertreff Moosach, die Grundschule am Amphionpark und Moosacher Kirchen, die sich beteiligen.

Wer mehr oder Neues über das Stadtviertel erfahren möchte, hat bei 9 Führungen zu unterschiedlichen Themen Gelegenheit dazu. Es gibt Rundgänge mit geschichtlichen, lokalen, historischen, und sozialen Schwerpunkten. Zwei der Führungen orientieren sich speziell an die Bedürfnisse von Senioren und Seniorinnen und Kindern.

Top