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Die Münchner Volkshochschule eröffnet am 30.9.2019 ihren aktuellen Programmschwerpunkt mit einem Festvortrag des ehemaligen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert, der über „Deutschland und die Demokratie“ sprechen wird. Der Abend wird musikalisch begleitet von Salome Kammer und Maria Reiter mit ihrem Programm „Des Glückes Unterpfand – ein musikalisches Experiment“.

Auftakt zum Programmschwerpunkt

Von 2005 bis 2017 leitete er schlagfertig und unerschütterlich die Sitzungen des Deutschen Bundestages: Norbert Lammert war als Parlamentspräsident der wachsame Wächter der Demokratie. Am 30. September eröffnet er den Programmschwerpunkt „Das Experiment: Deutschland und die Demokratie“ der Münchner Volkshochschule. Oberbürgermeister Dieter Reiter spricht ein Grußwort in der Black Box im Gasteig und Salome Kammer und Maria Reiter zeichnen den langen Weg zu einer deutschen Nationalhymne nach: „Des Glückes Unterpfand – Ein musikalisches Experiment“. Details zur Auftaktveranstaltung »

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Artikel 1 des Grundgesetzes ist das Fundament unserer Verfassung. Die Menschenwürde bleibt unantastbar, solange das Grundgesetz gilt. Aber stimmt dieser Satz auch Buchstabe für Buchstabe? Was bedeutet er genau? Nehmen wir Verletzungen der Menschenwürde nicht oft einfach hin? Beim Kreativwettbewerb der Münchner Volkshochschule zu Artikel 1 des Grundgesetzes gibt es unter anderem eine Berlinreise, ein Seminar am Starnberger See oder ein Abendessen im Café Über den Tellerrand zu gewinnen. Eingereicht werden können Bilder, Essays oder Grafiken.

Alle Details zum Wettbewerb »

Was ist übrig von der Wende

30 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die friedliche Revolution von 1989 ein deutscher Mythos geworden. Aber war das Ende des Ostblocks zugleich der Untergang des Westens? Was bleibt von der Aufbruchsstimmung der Wendezeit? Hat der Trend zu Freiheit und Demokratie sich in sein Gegenteil verkehrt? Am 7. Oktober diskutieren Historiker Norbert Frei, Bürgerrechtler Stephan Bickhardt und „3te Generation Ost“-Mitbegründerin Adriana Lettrari auf einem Podium im Gasteig. Mehr zum Podium »

Und am 15. Oktober: Literaturpodium „Schreiben in einem Land – Deutsche Lyrik nach 1989“

Integriert doch erst mal uns!

Woher kommt die Wut? Woher die Distanz zu Demokratie und Politik in Ostdeutschland? „taz“-Autor Daniel Schulz war in seiner Jugend in den 1990-er-Jahren mit Rechten befreundet und ist vor Neonazis weggelaufen. Sachsens Staatsministerin für Integration, Petra Köpping, plädiert dafür, die Lebensleistung derer anzuerkennen, die sich bis heute nicht gehört fühlen. Am 8. Oktober sprechen sie mit Alt-OB Christian Ude über das Leben im vereinten Deutschland – und in der DDR.

Politik der Woche »

Warum sind Grundrechte Grundrechte?

Im Menon-Projekt der Münchner Volkshochschule diskutieren junge Menschen über Philosophie und erkunden, wie wir zu den Erkenntnissen gefunden haben, die wir heute selbstverständlich finden. Ab Herbst 2019 geht es im Menon-Projekt um die Grundrechte aus dem Grundgesetz. Menschenwürde, Redefreiheit, Gleichberechtigung und Co.: Wie kommen wir darauf, dass gerade diese allen zustehen? Wie lassen sich Grundrechte theoretisch begründen?

Alle Termine im Menon-Projekt »

Deutschland ab 1949

Der demokratische Aufbruch hatte kurz nach Ende des 2. Weltkriegs nicht nur Freunde. Wie haben die Westalliierten sich bemüht, einen „demokratischen Geist“ in Deutschland zu wecken? Welchen Beitrag leisteten die Gruppen aus der Zivilgesellschaft und wie wirkte sich das Wirtschaftswunder aus? Eine Reihe von vier Vorträgen beleuchtet den Aufbruch in die Bundesrepublik.

Auch im bundesdeutschen Kino zeigt sich nach Kriegsende eine Zäsur. Zumindest eine Handvoll Filme junger Regisseure thematisierten nationalsozialistische Gewalt, Krieg und Bombennächte, individuelle Verstrickungen und die Heimkehrer-Thematik auf innovative Weise.

„Kino am Nullpunkt“: Filmreihe mit Einführungen von Alexander Schwarz. Mehr Infos »

Die Demokratie von Weimar und ihre Feinde

„So wollen wir an die Arbeit gehen, ... in Deutschland eine starke Demokratie zu verankern.“ Mit diesen Worten eröffnete Friedrich Ebert im Februar 1919 in Weimar die Deutsche Nationalversammlung, die dem neuen Staat eine Verfassung geben sollte. Die Weimarer Republik hätte nicht zwangsläufig im Horror des Nationalsozialismus enden müssen, sagt Ursula Büttner. Die Historikerin hat für einen Abend im Gasteig gemeinsam mit Schauspielerin und Synchronsprecherin Julia Cortis spannende Zeitzeugenberichte zusammengestellt.

Lesung und Vortrag am 16. Oktober »

„Das politische Laboratorium der Weimarer Republik“: Podium am 22. Oktober »

Die Macht der Gefühle

Angst, Sorge, Aufregung, Wut, Mitleid, Scham, Hoffnung, Liebe … Gefühle spielen immer eine Rolle – natürlich auch in der Politik. Mit einer Tagung und einer Ausstellung im Einstein 28 spürt die MVHS der Rolle von Emotionen in der Demokratie nach.

Tagung und Ausstellung „Stimmungslagen“ ab 19. Oktober. Mehr Infos »

Demokratie zum Lesen

Reportagen, Interviews, Hintergrund-Infos, O-Töne, Tipps für das Leben als Demokrat*in oder spannende Lektüretipps: Das Blogprojekt #wirgewinnt begleitet den Demokratie-Schwerpunkt der Münchner Volkshochschule.

Mehr Infos: wirgewinnt.blog »

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