„Regina Schmekens Photographie, die in der Republik viele Freunde hat und mit liebevoller Hochachtung gelesen wird, verbindet in seltener Manier die Begriffe Realität und Märchenhaftigkeit. Als Drittes entsteht aus der bewussten Einsetzung des gestaltenden Faktors Licht paradox gesagt jenes Quäntchen inhaltlicher Schärfe oder Unheimlichkeit, das diese ‚gefundenen‘ Bilder einprägsam und nachwirksam macht.“

So beschrieb Claus Heinrich Meyer die Arbeit der Künstlerin.

Regina Schmeken gibt in ihrem Vortrag bei der Münchner Volkshochschule einen Einblick in ihr Schaffen der letzten 40 Jahre. Sie erklärt ihre besondere Sichtweise auf politische und gesellschaftliche Ereignisse.

Regina Schmeken fotografiert seit Mitte der siebziger Jahre, seit 1980 werden ihre Fotografien ausgestellt. Sie erhielt nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie, auch für ihre Verdienste um die publizistische Fotografie. Im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ist bis Februar 2020 die Ausstellung „BLUTIGER BODEN. Die Tatorte des NSU“ mit Bildern von Regina Schmeken zu sehen.

Was: Vortrag
Wann: Montag, 9. Dezember, 19 Uhr
Wo: Gasteig, Carl-Amery-Saal, Rosenheimer Str. 5
Wer: Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
Eintritt: € 10.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer J250110, Restkarten vor Ort)
Infos: (089) 48006-0 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie

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