Ausstellung in der Villa Stuck der Collagekünstlerin Passow

Die Künstlerin Beate Passow präsentiert in der Villa Stuck vom 19.5. bis 13.9.2020 ihren Bilderzyklus „Monkey Business“ - Tapisserien, die eine rätselhafte Fabelwelt mit politischer Dimension zeigen.

Gewebte Tapisserien mit politischer Message

Gibraltar, 2017, Tapisserie © Beate Passow,, Foto: Nikolaus Steglich
Foto: Nikolaus Steglich

Mit „Monkey Business“ entwirft Beate Passow (*1945) eigenartige Tiere und mythische Figuren auf großformatigen, in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder, die sich erst bei näherer Betrachtung als gewebte Tapisserien entpuppen. Die ungewöhnlichen Protagonisten bewegen sich durch leicht zu identifizierende Orte, die auch als Namensgeber der einzelnen Arbeiten fungieren: Gibraltar, die New Yorker Wall Street, Brüssel, Knossos oder die Insel Lampedusa.

Dabei thematisiert sie auch politische Themen: Die Arbeit „Gibraltar“ etwa dreht sich um das Thema Einwanderung: Ein Berberaffe auf einem ausrangierten Kanonenrohr thront als Wächter Europas oberhalb der Stadt an der Südspitze der iberischen Halbinsel und blickt auf die Grenze zwischen dem Festland des europäischen Kontinents und der an dieser Stelle nur wenige Kilometer entfernten Küste Afrikas.

Der zunächst fünfteilige Bilderzyklus Monkey Business entstand 2017 im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung im Staatlichen Textil- und Industriemuseum, Augsburg. Für die Ausstellung im Museum Villa Stuck hat Passow die Serie um drei neue Arbeiten erweitert, die nun erstmals gezeigt werden.

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