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Vom 10. bis 17.9.2020 geht Münchens Festival für Kunstlied und urbane Klassik in
die nächste Runde. Zusammen mit Top-Künstler*innen bringt HIDALGO klassische Musik auf
höchstem Niveau an die spannendsten Orte der Stadt. Vielschichtig kuratiert steht in diesem
Jahr das Thema „Scheitern“ im Mittelpunkt der sieben Veranstaltungen.

Hidalgo: Münchens Festival für Kunstlied und urbane Klassik

Hidalgo-Team, Foto: Ronja Ott
Foto: Ronja Ott

Der HIDALGO ist Münchens Festival für Kunstlied und urbane Klassik. Zusammen mit den besten Nachwuchskünstler*innen bringt das Festival klassische Musik auf höchstem Niveau an die spannendsten Orte der Stadt. Es verbindet Hochkultur, Mainstream und Nische und reißt die Grenzen zwischen Genres und Kunstgattungen ein. Mit großem Einsatz und ehrenamtlichem Engagement hat sich HIDALGO in den letzten drei Jahren über die Münchner Kulturlandschaft hinaus etabliert. Mehr als 80 Künstler*innen und Beteiligte ermöglichten allein das vergangene Festival im September 2019.

Thema beim dritten Hidalgo-Festival: Scheitern

Epimetheus, Hidalgo Festival, Foto: Ronja Ott
Foto: Ronja Ott

In der dritten Ausgabe des HIDALGO Festivals München dreht sich alles um das Scheitern. Schon im November 2019 fassten die Festivalmacher den Entschluss, dieses intime Thema für den HIDALGO 2020 zu wählen – so intim und innig wie das Kunstlied selbst. Während wir in den sozialen Medien Erfolge hochstilisieren, bleiben Niederlagen im privaten Bereich verborgen. „Scheitern ist ein sehr intimer Moment, über den kaum jemand gerne spricht. Niemand scheitert gerne, schon gar nicht vor aller Augen. Hier sind wir auf uns alleine gestellt“, so Festivalintendant Tom Wilmersdörffer.

Raus aus dem Konzertsaal: Konzerte in ungewohnter Umgebung

, Foto: Max Ott
Foto: Max Ott

Auf den traditionellen Konzertsaal verzichtet das Festival gänzlich. Lied- und Orchesterkonzerte finden in ungewohnter Umgebung statt. Renaissance-Stücke erklingen während eines Boxkampfes, das Festival-Orchester wird zwischen Kletterwänden eingepfercht, auf einem Parkhausdeck kann eine Lied-Installation durchwandert werden. In einem Club erlebt das Publikum eine migrationsbiografische Musik-Video-Tanz-Performance und in 24 Mini-Konzerten sind wie im vergangenen Jahr Lied-Duos über das ganze Stadtgebiet verteilt. „Kinder hörten damals mit offenem Mund andächtig zu und Wohnungslose bedankten sich gerührt bei den Künstler*innen. Wir sind deshalb sehr gespannt auf die Begegnungen, die sich in diesem Jahr ergeben“, erinnert sich Philipp Nowotny (Marke, Geschäftsführung).

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