Retrospektive der britischen Bildhauerin im Haus der Kunst

Vergängliche Kunst aus Schrott und Beton: Das Haus der Kunst widmet der britischen Künstlerin Phyllida Barlow (*1944) vom 10.3. bis 25.7.2021 die bisher größte Retrospektive unter dem Titel "frontier" mit Werken seit den 1960er Jahren.

Rund 100 monumentale Werke von Phyllida Barlow

Die monumentalen Skulpturen setzen sich mit Witz und Experimentierfreude mit dem Material auseinander: Alltäglicher Abfall oder Reste aus der Industrie. Dabei macht Barlow unsere - nicht immer gesunde - Beziehung zur Umwelt bewusst. Ihre recycelnde Kunst ist nicht für die Ewigkeit gedacht, für ihre Installationen plündert sie mitunter frühere Werke.

Rund 100 Werke Barlows sind im Haus der Kunst zu sehen, darunter monumentale Skulpturen und Zeichnungen. Ein Teil ihrer Exponate besteht aus dem Material früherer Werke. Dieser Vorgang von Produktion, Zerstören und Rekonstruktion spiegele die natürlichen Rhythmen von Entstehung, Wachstum und Zerfall, so Kurator Damian Lentini.

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