Das Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) widmet dem Pionier der Straßenkunst nun eine eigene Sonderausstellung: „Richard Hambleton – der vergessene Schattenmann“. Die Ausstellung im Untergeschoss des Muca ist ab 12. März wieder geöffnet und wurde bis auf Weiteres verlängert.

Richard Hambleton (*23.06.1952 – †29.10.2017) war einer der ersten Straßen-Künstler in Amerika und gilt weltweit als der „Godfather of Street Art“. Seine Werke inspirieren noch heute viele renommierte Künstler wie Banksy, Blek le Rat oder JR.

Als junger Künstler schockierte er die Öffentlichkeit mit Kreidezeichnungen auf Gehwegen, wie man sie sonst von Mordopfern an einem Tatort findet. Berühmt sind zudem die verzerrten menschlichen Schatten, die er in den 1980er Jahren in den dunklen New Yorker Hinterhöfen verewigte, und die ihm auch seinen Spitznamen als „Schattenmann“ einbrachten.

Beeinträchtigt von einer schweren Heroinsucht geriet er dann langsam in Vergessenheit. Vor etwa zehn Jahren wurde seine Kunst jedoch wiederentdeckt und er konnte bis zu seinem Tod auf die alten Erfolge aufbauen.
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