Ohne Angst verschieden sein können / Jüdisches Leben jenseits von Assimilation und „Leitkultur“ Foto: © Vitaly Ushakov/ IKG-Kulturzentrum

Ohne Angst verschieden sein können / Jüdisches Leben jenseits von Assimilation und „Leitkultur“

Do, 17.02.22, 18:00 Uhr

Einstein 28 - das Bildungszentrum der MVHS

Einsteinstr. 28
81675 München
Selbstverständlich dazugehören. Sichtbar sein – oder besser nicht, weil Ausgrenzung und Verfolgung oder Vereinnahmung drohen? Diese Fragen begleiten Jüdinnen und Juden seit Jahrhunderten.

Welche Antworten haben sie darauf gefunden? Was verbindet das gegenwärtige „Integrationsparadigma“ und der Gedanke einer Leitkultur mit Assimilationsvorstellungen des 19. Jahrhunderts? Gab es jemals eine „deutsch-jüdische Symbiose“? Max Czollek sagt, wir sollten „uns einzeln wie gemeinsam die Frage stellen, wie sich Geschichte eigentlich eingeschrieben hat in unser Denken, in die Art und Weise, wie wir über Deutschland und Judentum, deutsche Kultur und Vielfalt, Zugehörigkeit und Integration diskutieren“.

Podiumsgespräch mit:
Dr. Max Czollek, Autor der Streitschriften „Desintegriert Euch!“ und „Gegenwartsbewältigung“
Prof. Dr. em. Shulamit Volkov, Historikerin, Universität Tel Aviv
Moderation: Simone Gundi, Münchner Volkshochschule.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag wird vom Kulturreferat der LHM gefördert. Bitte achtet beim Besuch auf die gültigen Corona-Regeln.

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