Realm of the Red Foto: Lorenz Straßl

Realm of the Red

Do, 27.01.22, 19:00 Uhr | Weitere Termine

Artothek & Bildersaal

Rosental 16
80331 München
In „Realm of the Red“ treffen zwei, auf den ersten Blick, sehr unterschiedliche Künstler*innenpositionen aufeinander.
Andrea Hanak und Lorenz Straßl studierten zusammen bei Prof. Günther Förg an der Akademie der Bildenden Künste, München. Sie kennen sich bereits seit 20 Jahren. Diese Voraussetzung fördert die tiefere Kenntnis für das Werk des anderen und ein Selbstverständnis im Umgang miteinander.

Das Wesenhafte ihrer künstlerischen Arbeit, also das, was sie ausmacht, lässt sich als spielerische Poetik und getragene Dramatik beschreiben. Dieser Kern beider Werke ist wichtiger Ausgangspunkt für „The Realm oft he Red“. Andrea Hanaks Malereien sind leise, elegant und unterschwellig. Die Farbe Rot spielt in ihren aktuellen Arbeiten eine zentrale Rolle. Als poetisches und bestimmendes Symbol steht das Rot für Macht und Würde. Hinter der Idee ein „Realm of the Red“ zu errichten steht also die Absicht, das Weltliche und Irdische zu integrieren. Andrea Hanak schuf mit Hilfe einer Fülle von roten Farbvariationen eine umfangreiche Serie beinahe monochromer Bilder. Der ganze Kosmos dieser roten Malereien wird in der Artothek zum ersten Mal zu sehen sein. Lorenz Straßls skulpturale Bauwerke hingegen sind eher als wunderlich und irritierend absurd zu umschreiben. Sein Werk lebt von der großen Spannung, die sich in den weiten Feldern zwischen Abfall und Kunstwerk, zwischen Ordnung und Unordnung, zwischen Spontaneität und Präzision, zwischen Spießertum und Schönheit, zwischen Alltäglichem und Abseitigem, zwischen Altmodischem und Zeitgenössischem ergibt. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten 15 Jahre Werk von Lorenz Straßl und öffnet gleichzeitig zahlreiche Assoziationsmöglichkeiten. Der Reiz dieser Begegnung liegt in der Unterschiedlichkeit und eben auch, oder besonders in den Gemeinsamkeiten beider Positionen, die einen lebendigen kommunikativen Transfer ermöglicht. Die Offenheit eigener Interpretationsansätze oder Anekdoten möchten beide aber nicht durch Festlegung und Deutung vorab beeinträchtigen und laden zum genauen Hinsehen, Nachdenken und Stolpern ein.

Öffnungszeiten

Mittwoch und Freitag              14 - 18 Uhr
Donnerstag                            13 - 19 Uhr
Samstag                                9:30 - 13 Uhr

Der Eintritt ist frei.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag wird vom Kulturreferat der LHM gefördert. Bitte achtet beim Museumsbesuch auf die gültigen Corona-Regeln.

++ Nach einer Verschärfung der Coronamaßnahmen gilt für Museen derzeit die 2G-plus-Regel. Bitte informiert euch vor dem Besuch direkt beim Museum über die aktuellen Corona-Regeln. ++

Termine

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