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Samnium und die Samniten. Roms letzter Rivale Foto: Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, Renate Kühling

Samnium und die Samniten. Roms letzter Rivale

Di, 16.08.22, 10:00 - 17:00 Uhr | Weitere Termine

Staatliche Antikensammlungen

Königsplatz 1
80333 München
info@antike-am-koenigsplatz.mwn.de
Bis zum 25. September 2022 wirft die Sonderausstellung „Samnium und die Samniten“ in den Staatlichen Antikensammlungen einen umfassenden Blick auf Geschichte, Kunst und Kultur des antiken Samnium. Es ist die erste Ausstellung außerhalb Italiens zu diesem antiken Volk, das seine Heimat im Herzen Süditaliens, in der heutigen Region Molise, hat.

Die samnitische Kultur formte sich um die Mitte des ersten Jahrtausends v. Chr. In der Berg- und Hügellandschaft ihrer Siedlungsregion betrieben sie eine extensive Weidewirtschaft mit Schafen und Ziegen. Ins Rampenlicht der Geschichte traten sie durch ihre kriegerischen Konflikte mit den Römern in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts und im frühen 3. Jahrhundert v. Chr.: Die sogenannten Samnitenkriege brachten den Samniten nicht nur glänzende Siege ein wie in der berühmten Schlacht an den Caudinischen Pässen, nach der sie die römischen Legionen samt den kommandierenden Konsuln unter das Joch zwangen. Vielmehr erlitten sie auch schmerzliche Niederlagen, so dass diese Auseinandersetzung schließlich mit dem Triumph Roms endete.

Zwar lebten die Samniten in den folgenden Jahrhunderten unter stetig wachsendem politischen Einfluss der Römer, doch scheinen sie trotzdem eine weitgehende kulturelle Unabhängigkeit bewahrt zu haben, wie sie sich etwa im eindrucksvollen Heiligtum von Pietrabbondante mit seinen reichen Funden manifestiert.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag wird vom Kulturreferat der LHM gefördert. Bitte achtet beim Museumsbesuch auf die gültigen Corona-Regeln.

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