Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona

München: Quartier beziehen

In der Münchner Rathausgalerie ist von 11. Januar bis 28. Februar 2013 die Ausstellung „München: Quartier beziehen“ des Referats für Stadtplanung und Bauordnung zu sehen. Eine Sammlung von Fundstücken, Fotografien und Fallbeispielen zeigt wie die Landeshauptstadt ehemalige Militärflächen nach Ende des kalten Krieges nutzbar machte.

Muenchen:Quartier-beziehen

Foto: Referat für Stadtplanung und Bauordnung der LH München

Wohnen und leben auf früheren Militärflächen

München besaß als Garnisonstadt bis in die 1990er-Jahre zahlreiche Militärflächen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie den ehemaligen Sperrgebieten Leben eingehaucht und sie bewohnbar gemacht wurden. Der Umgestaltungsprozess von acht freigewordenen Arealen ist Kern der Ausstellung. Dreizehn Themenkomplexe skizzieren einen bundesweit einzigartigen Transformationsprozess.

Neben konkreten gelungenen Fallbeispielen und historischen Informationen gibt die Sammlung auch einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen: Zwei neue Siedlungen mit insgesamt 4.250 Wohnungen sind bereits entstanden. In den nächsten Jahren sollen über 7.800 Wohnungen und Bildungs-, Kultur-, Freizeit- und Wirtschaftseinrichtungen realisiert werden. Dazu wirft die Ausstellung kritische Fragen auf: Wie kann Identität und Leben in die neuen Viertel gebracht werden? Was ist nachhaltige Stadtentwicklung? Wie geht man mit den Überresten der Kasernen um?

Modellprojekte stellen ökologisch vorbildhafte Bauten und Energieversorgungskonzepte, aber auch geschlechter- und generationengerechte Pläne vor. Der Umbau alter Gemäuer in Schulen oder Wohnheime zeigt, wie das Erbe der Kasernen sinnvoll erhalten werden kann. Auch in architektonische Planungen gibt die Ausstellung Einblicke und veranschaulicht, wie Quartiere z.B. am Ackermannbogen oder an der Nordhaide ein neues Gesicht bekommen. Als besonderes Projekt stellt sich unter anderem das "Kreativquartier" vor: ein 20 Hektar großes Areal, das in Zukunft um die Luitpoldkaserne herum entsteht und Kulturschaffenden, Medien-/Werbeunternehmen und Bürgern gemeinsamen Raum geben soll.
 

Rahmenprogramm

Vier weitere Veranstaltungen in der Rathausgalerie gehen auf das Thema "Quartier beziehen" ein:

  • Am 18. Januar finden im Rahmen der „Langen Nacht der Architektur“ Ausstellungsführungen statt.
  • Bei einer Podiumsdiskussion am 21. Januar um 19 Uhr zum Thema „Forschung, Bildung und Sport auf ehemaligen Militärflächen“ werden Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk, Stadtschulrat Rainer Schweppe, der ehem. Vizepräsident des FC Bayern, Bernd Rauch, Dr. Herbert Grebenc von der BMW Group München und Antonie Thomsen vom Bezirksausschuss 11 sich austauschen.
  • Eine weitere Podiumsdiskussion findet am 5. Februar um 19 Uhr unter dem Titel „Leben in neuen Stadtquartieren“ statt.  Daran werden Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Sozialreferentin Brigitte Meier, Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier von Empirica Berlin, Heidrun Eberle, Quartiersverein Ackermannbogen e.V. und Frank May, Bewohnergemeinschaft Nordhaide e.V. teilnehmen.
  • Am 20. Februar um 18.30 Uhr lädt die Rathausgalerie zu Vortrag und Gespräch „urban identity change“ im Rahmen der  Munich Creative Business Week ein. Zu Gast sind Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk und der Münchner Fotograf Edward Beierle.

Weitere Infos zur Ausstellung >>>

X

CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

Alle Infos
Top