Underdox – dokument und experiment

Szene aus dem Eröffnungsfilm Vitalina Varela, Foto: Underdox Festival
Foto: Underdox Festival Szene aus „Vitalina Varela“

Das Festival der Experimentalfilm- und Dokuszene

Underdox – bei diesem Namen wissen Filmkenner sofort: Die internationale Dokumentar- und Experimentalfilmszene ist wieder zu Gast in München. Vom 10. bis 16.10.2019 laufen im Filmmuseum und im Werkstattkino neue Filme und mischen die Doku-Szene auf. Zahlreiche Regisseure sind zu Gast und stellen ihre Werke persönlich vor. Länderschwerpunkt ist dieses Jahr Finnland.

Finnischer Ehrengast, sozialkritische Science Fiction, Videokunst

Anlässlich des Länderschwerpunkts Finnland geben drei Programme im Filmmuseum München und im Werkstattkino Einblick. Ehrengast ist der Filmemacher und Kurator Mika Taanila (Helsinki), der mit seinem innovativen Blick auf das Kino beim A-Festival von Oberhausen mit „Film without Film“ und „Conditional Cinema“ deutschlandweit bekannt wurde.

Zu den weiteren Highlights des Festivals zählen eine Mini-Serie mit Ricky Shayne – Kultschlagerstar der 70er Jahre. Außerdem steht sozialkritische Science Fiction aus Frankreich im Fokus.

In der Galerie der Künstler sind zudem vom 9.-20.10.19 15 Videofilmkunst-Werke ausgestellt, die für den Videodox Förderpreis nominiert sind. Bei der Langen Nacht der Museen am 19.10.2019 erwarten Euch Performances von den Videokünstlern Anton Kaun und Aiko Okamoto sowie Regisseur Bülent Kullukçu.

Highlights aus dem Filmprogramm

Underdox: „Fuck Off! - Images of Finland“ , Foto: Underdox Filmfestival
Foto: Underdox Filmfestival Szene aus „Fuck Off! - Images of Finland“

Donnerstag, 10.10., 19 Uhr, Filmmuseum München: Das Festival eröffnet mit dem Gewinner des Goldenen Leoparden von Locarno, Pedro Costas „Vitalina Varela“ - ein bildgewaltiges Drama über einen Slum in Lissabon.

Freitag, 11.10, 18:30 Uhr, Filmmuseum München: Der finnische Filmemacher Mika Taanila stellt „Tectonic Plate“ vor: Ein kameraloser Spielfilm, der mit Fotogrammen und Zwischentiteln des finnischen Dichters Harry Salmenniemi von einem Geschäftsreisenden erzählt, der in einem Hotel in der Nähe des Flughafens von Helsinki feststeckt.

Montag. 14.10., 22:30 Uhr, Werkstattkino: Aus dem Jahr 1971 stammt der legendäre Dokumentarfilm „Fuck Off! - Images of Finland“. Es geht darin um den Seelenzustand finnischer Jugendlicher. Der Film erstellt einen offenherzigen Mentalitäts-, Sitten- und auch Sexreport über die Träume und Wünsche der jungen Generation, die in einem stagnierenden Finnland vergeblich nach einer Zukunft sucht.

Der Trailer zum underdox 14

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