Tosca Foto: Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper

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Der politische Gefangene Angelotti ist auf der Flucht. Unterschlupf findet er beim Maler Cavaradossi. Allerdings ist die Polizei ganz schön hartnäckig und bleibt den beiden auf den Fersen. Eine tragische Oper aus der Feder von Giacomo Puccini.

Cavaradossi, Maler und Geliebter der Sängerin Tosca, verhilft seinem politisch verfolgten Freund Angelotti zur Flucht. Der skrupellose Polizeichef Scarpia schürt durch eine Intrige die Eifersucht Toscas. Er liebt sie und erhofft sich, sie so gefügig zu machen. Man findet verdächtige Spuren von Angelotti. Die Polizei nimmt Cavaradossi fest und foltert ihn. Aus Angst um ihren Geliebten verrät Tosca das Versteck von Angelotti. Sie ist einem Zusammenbruch nahe, als sie erfährt, dass Angelotti sich das Leben genommen hat, und fleht Scarpia an, Gnade walten zu lassen.

Dieser lässt nun seine Quälereien in dem Ansinnen gipfeln, dass Tosca sein Eigen werden müsse, um Caravadossis Leben zu retten. Angeekelt willigt Tosca ein. Scarpia erteilt in Toscas Gegenwart den Befehl, Cavaradossi nur zum Schein zu erschießen, gibt jedoch seinem Helfer heimlich zu verstehen, dass dieses Urteil wirklich ausgeführt werden soll...

Giacomo Puccini sah 1889 das gleichnamige Sensationsdrama des französischen Dichters Victorien mit der unvergleichlichen Sarah Bernardt in der Titelrolle. Obwohl er kein Wort des Textes verstand, hatte er die Dramatik des Stoffes sehr wohl begriffen. Zehn Jahre später wagte er sich an die Vertonung des Stückes und bekannte sich damit eindeutig zum Verismo. Zuvor war noch keine Oper mit ähnlich brutalem Inhalt auf den Bühnen erschienen: Die Sängerin Tosca, begehrt von dem korrupten römischen Polizeipräsidenten Scarpia, versucht vergeblich, ihren Geliebten Cavaradossi vor Folter und Hinrichtung zu bewahren. Allerdings milderte Puccini die rüde Handlung durch den Schmelz eingängiger Kantilenen etwas ab.

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