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DOK.fest München 2020 - was Ihr zum Onlinefestival wissen müsst

Plakat des Filmfestivals DOK.fest 2020 in München., Foto: DOK.fest
Foto: DOK.fest

Das Festival für den langen Dokumentarfilm steigt wegen Corona im Netz

Das DOK.fest wird aufgrund der Corona-Krise vom 6. bis 24.5.2020 als reines Onlinefestival veranstaltet. Packende und kritische internationale Dokus bringen die Veranstalter als "DOK.fest München @home 2020" direkt zu Euch ins Wohnzimmer. So könnt Ihr zuschauen.

Welche Filme laufen? - Das Programm

DOK.fest Film "Vivos" von Ai Weiweis, Foto: DOK.fest
Foto: DOK.fest

International, politisch, skurril, aufschlussreich - so zeigt sich das Festival seit über 30 Jahren. Die Filme sind aufgeteilt nach Reihen, in denen teilweise Preise verliehen werden. Den künstlerischen Dokumentarfilm zu fördern, ist das erklärte Ziel beim DOK.fest.

Filmfans wird es freuen, dass der Großteil der 159 Filme zu sehen ist, die für das reguläre Festival bereits bestätigt waren. 21 Filme feiern beim DOK.fest München @home ihre Weltpremiere, weitere 69 ihre Deutschlandpremiere.

Gezeigt werden unter anderem Ai Weiweis Film "Vivos" und "#Unfit. The Psychology of Donald Trump" von Don Portland. Der bewegende Eröffnungsfilm "The Euphoria of Being" von Réka Szabó ist am 6.5.2020 ab 20:00 Uhr zu sehen.

Nicht nur Filme beim DOK.fest München @home
Neben der Eröffnung im Deutschen Theater umfasst das Programm des Festivals auch Filmgespräche mit Regisseur*innen, Produzent*innen und Protagonist*innen: Die Videos sind teilweise voraufgezeichnet, teilweise werden die Filmgespräche auch live gesendet. Statt 71 werden nun sogar 87 Gespräche mit Interviewpartnern aus aller Welt und mehreren Beteiligten stattfinden. 

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DIE GROSSE ÜBERSICHT

Was kosten die Filme? - Die Preise

DOK.fest Film "Once Were Brothers" von Daniel Roher, Foto: DOK.fest
Foto: DOK.fest
  • Einzeltickets kosten jeweils 4,50 Euro oder freiwillig 5,50 Euro inklusive 1 Euro Beitrag für die Partnerkinos
  • Die Filme könnt Ihr ab dem 7.5.2020 ab 10:00 Uhr bis zum 24.5.2020 bis 24:00 Uhr online sehen. Bis auf 10 Filme sind alle während des gesamten Zeitraums verfügbar - und jeweils für 24 Stunden online mehrmals abrufbar.
  • Im Festivalpass, der für 50 Euro und ab dem 7.5.2020 erwerblich ist, sind alle Filme und ein Kino-Spende von 3 Euro inbegriffen
  • Bezahlen könnt Ihr per Kreditkarte oder Paypal
     

 

Wie könnt Ihr zuschauen? - Die Technik

  • Auf der jeweiligen Filmseite der DOK.fest München Homepage gelangt Ihr über den Button "Film sehen / Tickets" zur Login-Seite.
  • Dort könnt Ihr Euch, wenn Ihr noch nicht registriert seid, ein Konto mit E-Mail Adresse und Passwort einrichten oder mit Eurem bereits bestehenen Konto einloggen
  • Die Berechtigung zum Sehen des Filmes erlangt Ihr durch den Kauf eines Einzeltickets oder Festivalpasses oder durch die Eingabe eines Gutscheincodes
  • Die Filme sind geogeblockt und daher nur in Deutschland verfügbar
  • Je nach Zustand Eurer Technik könnt Ihr die Filme auf dem Smartphone, Tablet, Laptop oder Fernseher anschauen. Voraussetzung ist eine stabile Internetverbindung, da der Film nicht gedownloadet werden kann

 

Welche Preise werden verliehen?

DOK.fest Film "Jenseits des Sichtbaren" von Eva Illmer und Halina Dyrschka, Foto: DOK.fest
Foto: DOK.fest Film "Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint"

Alle vorgesehenen Preise mit einem Gesamtwert von knapp 55.000 Euro werden auch in diesem Jahr verliehen. In den drei Wettbewerbsreihen DOK.fest, DOK.forum und DOK.education konkurrieren die Filme um den VIKTOR – die vom Trägerverein des DOK.fest München gestiftete Preisstatue. Darüber hinaus werden zwölf weitere hochkarätige Preise verliehen. Drei stehen bereits vor dem Onlinfestival fest:

Der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis, dotiert mit 7.500 Euro und für Filme mit herausragender kreativer Bedeutung der Produktion.  Gewinner 2020: Eva Illmer (Produktion) und Halina Dyrschka (Regie, Produktion) für "Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint"

Der Deutsche Dokumentarfilm-Musikpreis, dotiert mit 5.000 Euro. Gewinner 2020: Jahr Klemens Bittmann, Christian Bakanic und Christofer Frank für ihre Musik zum Film "Die letzten Österreicher"

Der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit, dotiert mit 3.000 Euro. Gewinner 2020: Regisseur Reza Farahmand für den Film "Copper Notes of a Dream"

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