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Rodeo 2020 – Das Münchner Tanz- und Theaterfestival

Rodeo 2020, Foto: Christin Weiß
Foto: Christin Weiß

Jubiläumsausgabe: 10. Münchner Tanz- und Theaterfestival

Tanz, Theater und Performance aus München, Exkursionen im gesamten Stadtraum, Talkshows zu Themen wie Rassismus oder Kunst und Stadt, Audiowalks und Filme, die aufgrund von Corona entstanden sind, ein internationales Netzwerktreffen und die Suche nach der Baustelle Utopia: Das ist Rodeo 2020, das Münchner Tanz- und Theaterfestival der Freien Szene. Vom 17.10. bis 1.11.2020 ist das Publikum erstmals zwei Wochen lang eingeladen, zu betrachten, zu flanieren, zu interagieren und natürlich mitzudiskutieren!

Themen: Soziale Ungleichheit, Digitalisierung, Gentrifizierung, Rassismus

Double Bill: Zufit Simon, Foto: Dieter Hartwig
Foto: Dieter Hartwig

Rodeo, das Festival der Freien Münchner Tanz- und Theater-Szene wurde vor zehn Jahren vom Kulturreferat der Landeshauptstadt initiiert. Die Jubiläumsausgabe findet vom 17. Oktober bis zum 1. November 2020 statt und wird von einem Kollektiv geleitet.

Simone Egger, Karnik Gregorian und Bülent Kullukcu betrachten die Stadt als Spielfeld. Die Themen des Festivals sind städtische Themen: soziale Ungleichheit, Digitalisierung, Gentrifizierung, Rassismus – Baustellen an jeder Ecke. Diese Baustellen gilt es, mit Utopien zu füllen!

"Rodeo 2020_Baustelle Utopia" und "Rodeo_Talkshow"

, Foto: Ayşe Günvendiren
Foto: Ayşe Günvendiren

Der Spielplan führt über den Mittleren Ring hinaus in Viertel, in denen zeitgenössische Kunst und Kultur vergleichsweise gering ausfällt.

  • Ziel von „Rodeo 2020_Baustelle Utopia“ ist es, überall in München präsent zu sein.
  • Tanz- und Theater-Produktionen sind im KulturBunt in Neuperlach zu Gast.
  • Vom Einkaufszentrum bis zum aufgelassenen Pizzaladen werden ungewohnte Orte zu Bühnen.

Tanz, Theater und Performance werden von der Diskursreihe „Rodeo_Talkshow“ begleitet, die immer wieder Themen aufgreift und verhandelt. Im Rahmen des Festivals wird das IETM-Meeting „On the Road“ stattfinden, das europäische Kulturschaffende vernetzt.

Tanz- und Theater in ganz München sorgen für Begegnungen

Die Fragen, die gestellt werden, gehen alle an. Das Publikum ist die Stadtgesellschaft. Künstlerinnen und Künstler treten vor Zuschauerinnen und Zuschauern auf, die bewusst anwesend oder zufällig in der Nähe sind, wenn beispielsweise eine Performance auf der Rolltreppe beginnt. Das Festival soll Begegnungen – mit dem gebotenem Abstand – ermöglichen.

Aus dem Bereich Tanz vertreten sind Micha Purucker, Zufit Simon, Christoph Winkler, Judith Hummel und Sandra Chatterjee, die zusammen mit Sarah Bergh einer diversen Tanzgeschichte von München nachspürt. Eingeladene Theaterproduktionen sind u.a. „Der stille Dirigent“ von Caitlin van der Maas, „Kein Kläger“ von Christiane Mudra, „Out of area“ von der Kulturbühne Spagat oder „Hard Drive“ von O-Team.

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