Starkbierfeste in München: Wo das kräftige Bier gefeiert wird

Starkbierfest im Augustinerkeller, Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann

Termine, Biere und Orte der Münchner Starkbierfeste

Fastenzeit ist Starkbierzeit: Die Brauereien schenken süffiges Bier aus - und feiern das mit Euch! Welche Biere es gibt, wo die Starkbierfeste steigen.

Lockerung der Corona-Maßnahmen in München seit 7. Juni

Die Bayerische Staatsregierung hat umfangreiche Lockerungen bei den Corona-Regeln für den privaten und öffentlichen Raum beschlossen. Seit dem 7. Juni 2021 gelten in Bayern nur noch zwei Inzidenzkategorien ("unter 50" und "zwischen 50 und 100"). Die Kontaktbeschränkungen sind gelockert, Erleichterungen gibt es auch bei Veranstaltungen, so sind bei Outdoor-Events bspw. jetzt bis zu 500 Besucher möglich.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Augustinerkeller: So feiert Münchens älteste Brauerei den Maximator

    Starkbierfest im Augustinerkeller, Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
    Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
    • Warum ihr vorbeischauen solltet: Die besten Partys gab's doch schon immer im Keller - und die Backsteingewölbe im Augustinerkeller sind besonders schön. An den Samstagen ist der Partyfaktor noch höher, die Schankfläche wird dann einfach um den Festsaal vergrößert und ein spezielles Livemusik-Programm besorgt den Rest.
    • Was für ein Starkbier es gibt: Münchens älteste Brauerei schickt den Maximator ins Rennen. Bei 7,5% Alkohol kann der süffige, dunkle Doppelbock klösterlichen Ursprungs sicher einiges maximieren - ganz sicher zumindest den Biergenuß.
    • Wann und wo: Termine und Infos folgen

    Mehr zum Starkbierfest im Augustinerkeller

    Löwenbräukeller: Wiesnbands spielen am Stiglmaierplatz zum Triumphator auf

    Starkbierfest Löwenbräukeller, Foto: muenchen.de/Maria Romanska
    Foto: muenchen.de/Maria Romanska

    Warum ihr vorbeischauen solltet: Um die Stimmung müsst ihr Euch im Löwenbräukeller keine Sorgen machen: Hier schieben die wiesnbewährten Bands Blechblosn und  Jetzendorfer Hinterhofmusikanten im Wechsel an.

    Was für ein Starkbier es gibt: Löwenbräu bringt den Triumphator an den Start. Der lässt zwar mit 18,4% Stammwürze und 7,5% Alkohol die Muskeln spielen, hat aber einen malzigen, leicht süßlich-karamellartigen Geschmack.

    Wann und wo: Löwenbräukeller (Kundenseite) am Stiglmaierplatz, Termin folgt.

    Mehr Infos zum Starkbierfest des Löwenbräukellers

    Nockherberg: Pilgerstätte des Starkbiers mit Salvator

    Fastenredner Maxi Schafroth auf dem Nockherberg, Foto: Paulaner/Frank Achim Schmidt
    Foto: Paulaner/Frank Achim Schmidt
    • Warum ihr vorbeischauen solltet: Nirgends trifft Tradition so schön auf Moderne wie am Nockherberg. Schon seit 1870 wird hier öffentlich Starkbier ausgeschenkt. Für die Stimmung sind Spezialisten am Werk: Die offizielle Wiesn-Band Die Kirchdorfer aus dem Hacker-Zelt spielt für Euch auf. 

      2021 lief wegen der Corona-Pandemie der Starkbier-Auftakt in einer alternativen Form ab: Maxi Schafroth trat (fast) alleine am 5.3.2021 live im Fernsehen auf. Ohne Singspiel, dafür mit virtuellen Gästen, Bier und viel Humor. So deftig war die virtuelle Salvatorprobe 2021 mit Maxi Schafroth
    • Was für ein Starkbier es gibt: Nicht mehr und nicht weniger als den Urvater der Starkbiere, den Salvator. Die Paulaner-Brauerei hat ihm bei 18,3% Stammwürze und 7,9% Alkohol mit einem kräftigen, typisch malzigen Geschmack verpasst.
    • Wann und wo: Paulaner am Nockherberg (Kundenseite), Termin für 2022 folgt

     

    Zum Starkbier braucht's was Deftiges
    Auch die Münchner Gaststätten servieren Euch ein kräftiges Starkbier
    Schaut's vorbei

    Perlacher Forschungsbrauerei: Der Jakobator im gemütlichen Stüberl

    • Warum Ihr vorbeischauen solltet: Im gemütlichen Bräustüberl geht's nicht so hektisch zu - zwar gibt's das Starkbier täglich, die Musik spielt aber nur am Wochenende auf. Jeweils freitags und samstags sowie an zwei Sonntagen unterhält traditionelle bayerische Volksmusik die Gäste. Hier steht definitiv das Bier im Vordergrund - und das ist in der Vorsaison ganz neu entwickelt worden!
    • Was für ein Starkbier es gibt: Der Braumeister hat intensiv geforscht und getüftelt - und hat einen starken Bock geschossen: Den "Jakobator" mit 18°P Stammwürze und 7,1% Alkoholgehalt - im Aroma sticht eine Karamell-Note hervor. 
    • Wann und wo: Termine und Infos folgen.

    Mehr Infos zum Starkbierfest der Forschungsbrauerei

    Was Ihr noch zum Starkbier wissen müsst

    Starkbierfest im Augustinerkeller 2018, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño
    Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

    Wann ist denn Starkbierzeit in München?
    Die Starkbierzeit beginnt frühestens nach dem Aschermittwoch und endet spätestens an Ostern - das Bier wird natürlich schon vorher gebraut. Danach folgt die Maibock-Saison, mit der man standesgemäß den Frühling begrüßt.

    Welche Geschichte hat das Starkbier?
    Ursprünglich sollte Starkbier die Fastenzeit nach dem Fasching erträglicher machen. Deshalb musste ein Bier her, das stärker war als alle anderen, stark und kalorienreich genug für die Zeit der Enthaltsamkeit.

    Für den Ursprung des Starkbiers gibt es verschiedene Quellen. Die gängigste Geschichte ist wohl die, dass es während der Fastenzeit von Mönchen gebraut wurde. Denn wenn schon gefastet werden muss, dann soll es zumindest nicht an flüssiger Nahrung fehlen.

    Die Paulanermönche, die aus Italien nach München kamen, brauten bereits 1629 ihr erstes Starkbier nach dem Rezept des Maibocks, nur noch stärker (Doppelbock) und tauften es „Sankt Vater“. Später machte der Volksmund daraus den Namen „Salvator“.

    Schon bald pilgerten die Münchner zum Bier trinken in das Kloster vor den Toren der Stadt, doch erst Kurfürst Karl Theodor lockerte 1780 die strengen Regeln zum Bierausschank, die von den findigen Mönchen eher locker gehandhabt wurden.

    Gibt es noch weitere Starkbiere? 

    Animator: 19% Stammwürze, 8,1% Alkohol. Das Stärkste in München von Hacker-Pschorr. Der wird ausgeschenkt, aber nicht besonders gefeiert.
    Aviator: 18% Stammwürze, 7,7% Alkohol. Airbräu am Münchner Flughafen.

    Mehr rund ums Bier

    X

    CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

    Alle Infos
    Top