Münchner Brauereien stellen das Oktoberfestbier vor

Sechs Richtige für die Wiesn

(11.9.2018) Was wäre die Wiesn ohne das Oktoberfestbier? Bei der offiziellen Bierprobe stellten die sechs großen Münchner Traditionsbrauereien ihre diesjährigen Kreationen vor. Süffig, aber dennoch charakteristisch – so könnte man das Festbier beschreiben, das jedes Jahr eigens für das größte Volksfest der Welt gebraut wird. Noch mehr spannende Fakten...

Traditionelle Bierprobe in der Ratstrinkstube

Oktoberfestbierprobe 2018: Die Biere der sechs Münchner Großbrauereien, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Eine echte Wiesntradition: Am 22.9. wird das erste Fass Wiesnbier angezapft und das Oktoberfest kann beginnen – doch zuvor wird das Festbier erstmal getestet. Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten - in der Ratstrinkstube präsentierten die sechs Braumeister der Münchner Brauereien ihre Oktoberfestbiere 2018. Bürgermeister Josef Schmid zeigte sich begeistert von der Verkostung, an der auch die Brauereichefs, viele Wiesnwirte und Vertreter der Schausteller teilnahmen. Im Interview mit muenchen.de erklärte er: „Jedes Jahr freu ich mich narrisch auf die Oktoberfestbierprobe des Vereins der Münchner Brauereien. Denn man schmeckt wirklich die Unterschiede der einzelnen Sorten.“

Zu den Besonderheiten und Geheimnissen des Wiesnbiers befragte das Münchner Kindl Viktoria Ostler in einer launigen Diskussionsrunde die Braumeister, für die die Bierprobe auch immer ein augenzwinkerndes Kräftemessen ist.

6 Fakten zum Münchner Oktoberfestbier:

Das Münchner Kindl Viktoria Ostler, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
  • Das Oktoberfestbier entspricht den strengen Regeln der geschützten Marke "Oktoberfestbier"
  • Alle Biere sind nach dem Münchner Reinheitsgebot von 1487 gebraut
  • Der Stammwürzeanteil bewegt sich zwischen 13,6 und 13,8 %
  • Das Farbspektrum reicht von „leuchtend hellem Goldgelb“ bis zu "kräftig Bronzefarben“
  • Der Alkoholgehalt bewegt sich von 5,9% Alkohol (Spaten) bis zu 6,3% (Augustiner)
  • Allen Bieren wird eine "exzellente Gesamtqualität", ein "glanzklares, brillantes" Aussehen und eine "feinporige, stabile Schaumkrone" zugeschrieben

Kein Bier schmeckt wie das andere

Oktoberfestbierprobe 2018: Die Braumeister der sechs großen Münchner Brauereien, v.l.n.r. Braumeister Harald Stückle (Spaten), Andreas Brunner (Augustiner), Bernd Kräußl (Löwenbräu), Rainer Kansy (Hacker-Pschorr), Christian Dahnke (Paulaner), Rolf Dummert (Hofbräu), Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

„Auf der Wiesn findet jeder sein Lieblingsbier“, versicherte Wirtesprecher Peter Inselkammer. Denn die Oktoberfestbiere unterscheiden sich deutlich voneinander und sind jeweils typisch für ihre Marke.

Die Braumeister haben ihrer handwerklichen Kunst und Leidenschaft auch heuer wieder freien Lauf gelassen. Und so zeigt sich an den Beurteilungskritertien wie „Aroma“, „Körper“, „Bittere“ und „Abgang“ einmal mehr, welche Vielfalt sich mit dem Münchner Reinheitsgebot verbindet. „Das Wiesnbier ist immer wieder eine Herausforderung - weil man hat nur einen Schuss“, erklärte Andreas Steinfatt, Hacker-Pschorr Bräu GmbH und 1. Vorsitzender des Vereins Münchner Brauereien e.V.

Wer hinter den Bieren steht? Das Bild zeigt die Braumeister v.l.n.r.: Harald Stückle (Spaten), Andreas Brunner (Augustiner), Bernd Kräußl (Löwenbräu), Rainer Kansy (Hacker-Pschorr), Christian Dahnke (Paulaner) und Rolf Dummert (Hofbräu).

Na dann: Prost!

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