Ehrung der Oktoberfest-Jubilare 2018

Oktoberfest-Jubilare 2018, Foto: Fotostudio Liebhart
Foto: Fotostudio Liebhart

Ehrung mit Festleiter Josef Schmid

(1.10.2018) Festleiter und Bürgermeister Josef Schmid ehrte am Montag die Oktoberfest-Jubilare 2018, die zusammen 225 Jahre Wiesn-Erfahrung mitbringen. Für ihren Einsatz werden die Jubilare gewürdigt und erhalten ein Wiesn-Herz.

Über zwei Jahrhunderte Wiesn-Erfahrung im Fisch-Bäda

Oktoberfest-Jubilare 2018, Foto: Fotostudio Liebhart
Foto: Fotostudio Liebhart

Bei der traditionellen Auszeichnung der Jubilare waren im kleinen Festzelt Fisch-Bäda über zwei Jahrhunderte „Oktoberfest-Erfahrung“ versammelt. Darunter auch Dietlinde Lutz-Gerner (Foto), die seit 1994 an einem Mastenplatz auf der Wiesn Souvenirs und Andenken verkauft. Vor 25 Jahren waren im Verkauf „Bruchpiloten“, kleine Flieger mit Haube, sehr beliebt. Ebenfalls begehrt waren auch die ganz großen Tiger und Bären, die es heute gar nicht mehr gibt. In den letzten Jahren sind die Bierkrug-Hüte am meisten verkauft worden und die bayrischen Löwen in allen Größen, denen Dietlinde Lutz-Gerner vor der Wiesn mindestens drei Tage lang händisch Halsbändchen anbindet.

Seit 25 Jahren steht Kerstin Münch nun schon mit ihrem Stand ‚Taucherspringen‘ auf der Wiesn – doch die Anfänge des Betriebes gehen noch weiter zurück. Schon ihre Eltern waren Schausteller, die erst einen Ringwurf-Stand besaßen, bis der Vater schließlich das ‚Taucherspringen‘ selber baute. Bei dem Stand, den man heute auf der Wiesn sieht, handelt es sich noch immer um das Original von damals, das lediglich hin und wieder etwas restauriert wurde.

Arbeiten auf der Wiesn: Kein Beruf, sondern eine Berufung

Die Arbeit auf dem Oktoberfest ist für Wilhelm Führer kein Beruf, sondern eine Berufung. Vor 25 Jahren entschied er sich, gebrannte Mandeln anzubieten. In seiner „Nuts Factory“ gibt es heute nicht nur den allzeit beliebten Klassiker: Neben seinem persönlichen Favoriten, den gebrannten Sonnenblumenkernen, können Besucher auch außergewöhnliche Kreationen wie Chili-Mandeln oder Zuckerwatte mit Erdbeergeschmack erwerben.

Die Familie Schneider blickt auf eine lange Tradition des Schausteller-Daseins zurück, mit ihren Anfängen schon im 19. Jahrhundert. Und doch ist Klaus Rudolf, nun Schausteller in der fünften Generation, der erste, der einen Stand auf dem Oktoberfest betreibt. Dafür ist der Dortmunder Anfang der 90er Jahre sogar nach München gezogen. Seine Wurstbraterei wandert nicht wie viele andere von Volksfest zu Volksfest, sondern es gibt sie ausschließlich auf der Wiesn.

Für 25 Jahre wurden außerdem ausgezeichnet: Magdalena Kübler, Michael Menzel, Ursula-Josy Steinker, Michael Weber, Paulina Agtsch.

Gruppenfoto: (von links nach rechts) Michael Menzel, Paulina Agtsch, Michael Weber, Magdalena Kübler, Festleiter und Bürgermeister Josef Schmid, Josy Steinker, Klaus-Rudolf Schneider, Kerstin Münch, Wilhelm Führer

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