Das ist das Sicherheitskonzept für die Wiesn 2018

Polizei auf der Wiesn., Foto: Exithamster
Foto: Exithamster

KVR und Münchner Polizei stellen Maßnahmen vor

(19.9.2018) Heute wurde auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Kreisverwaltungsreferat und Münchner Polizei das Sicherheitskonzept für die Wiesn 2018 vorgestellt. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung gibt es nicht, dennoch trägt das Konzept dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis der Besucher Rechnung.

Keine konkreten Gefährdungshinweise

Polizisten auf dem Oktoberfest , Foto: muenchen.de/Dan Vauelle
Foto: muenchen.de/Dan Vauelle

Die wichtigste Nachricht zuerst: Konkrete Gefährdungshinweise für das Oktoberfest 2018 liegen nicht vor, die Polizei betont aber auch: „Ungeachtet dessen bleibt festzuhalten, dass für die Sicherheitslage des Oktoberfestes weiterhin eine hohe abstrakte Gefährdung besteht. Mit diesem Zustand einer ‚latenten‘ Gefahr müssen wir bereits seit geraumer Zeit umgehen.“

Das Sicherheitskonzept für die Wiesn 2018 wurde in den vergangenen Monaten zwischen Veranstalter und Sicherheitsbehörden ausgearbeitet, auch das Münchner Polizeipräsidium brachte seine Expertise ein. Insgesamt wird die Polizei mit rund 600 Beamten auf der Theresienwiese und der näheren Umgebung präsent sein, hinzu kommen zur Unterstützung auch Polizeibeamte aus dem Ausland.

Des Weiteren gibt es auf dem Gelände 47 Videokameras, auch einige Polizisten werden sogenannte Bodycams tragen. Die Festzelte verfügen jeweils über eigene Ordnerkonzepte. Erstmals wird auch der neue Kommunale Außendienst nordöstlich von der Theresienwiese im Einsatz sein.

Einlasskontrollen: Das ist zu beachten

Taschenkontrolle auf der Wiesn, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Das Festgelände ist auch in diesem Jahr wieder komplett umzäunt, der bislang mobile Zaun an der Theresienhöhe wird dabei erstmals durch einen festen ersetzt. An den Eingängen finden Einlasskontrollen des beauftragten Sicherheitsdienstes statt, auch dieses Jahr gilt: Taschen und Rucksäcke mit einem Volumen von mehr als drei Litern sind nicht erlaubt.

Taschendiebstahl kommt auf der Wiesn vor, das beste Mittel dagegen ist Prävention: Geld- und Wertsachen sollten in verschiedenen, am besten verschließbaren Taschen aufbewahrt werden. Bei verdächtigen Wahrnehmungen sollten sofort die Polizei über den Notruf „110“ bzw. Einsatzkräfte in der Nähe informiert werden.

Die Mobilfunkbetreiber errichten zusätzliche Funkstationen, um einer Überlastung der Netze vorzubeugen. Die Branddirektion installiert außerdem 26 Notrufmelder, die auch ohne Mobilfunknetz funktionieren.

KVR mit vier Dienststellen vertreten

Das Kreisverwaltungsreferat ist während des Oktoberfests mit vier Dienststellen im Servicezentrum auf dem Festgelände vertreten: dem Veranstaltungs- und Versammlungsbüro mit 16 Mitarbeitern, der Lebensmittelüberwachung mit sieben, dem Wiesn-Fundbüro mit 25 und der Wiesn-Feuerwache mit bis zu 26 Dienstkräften. Zusätzlich werden die Integrierte Leitstelle und die umliegenden Feuerwachen personell verstärkt. Der Rettungszweckverband München stellt für das Oktoberfest bis zu 3 Notarzteinsatzfahrzeuge, 16 Rettungsfahrzeuge und 3 Krankentransportwagen.

Die Münchner Polizei informiert über Facebook und Twitter über die Lage auf der Theresienwiese – übrigens nicht nur im Gefährdungsfall. Die Integrierte Leitstelle wird konkrete Informationen über sicherheitsrelevante Ereignisse auf dem Oktoberfest über die kostenlose KAT-WARN-Smartphone-App verbreiten.

Hier gibt es weitere Details und Hinweise zum Sicherheitskonzept für die Wiesn 2018

Mehr zum Oktoberfest

Top