Verleihung des Siegels Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt

Große Ehre und tolle Auszeichnung: Die Wirte vom Schottenhamel und Armbrustschützenzelt erhielten für den regionalen Schwerpunkt ihrer Küche das Siegel "Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt"

Schottenhamel und Armbrustschützenzelt ausgezeichnet

(24.9.2018) Was macht ein „Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt“ aus? Im Schottenhamel und im Armbrustschützenzelt könnt Ihr Euch davon überzeugen. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber zeichnete die Festwirte der beiden Wiesn-Zelte mit diesem ganz besonderen Siegel aus. Was dahinter steckt...

Große Zelte und hochwertige Produkte

Verleihung "Ausgezeichnets Bayerisches Festzelt" auf dem Oktoberfest, Foto: Baumgart/StMELF
Foto: Baumgart/StMELF

Christian und Michael Schottenhamel, die Wirte des gleichnamigen Festzelts, sowie Peter Inselkammer, Wirt des Armbrustschützenzelts, strahlten sichtlich, als ihnen Landwirtschaftsministerin Kaniber am heutigen Montag die Urkunde für ein „Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt“ überreichte.

Und sie freuten sich zurecht, schließlich bedeutet das Siegel, dass in diesen Zelten „hochwertige regionaltypische Küche aus heimischen Produkten“ serviert wird, wie Kaniber bei der Übergabe in der Schießhalle des Armbrustschützenzelts betonte. Regionalität ist Trumpf, auch und besonders auf der Wiesn.

Wiesn-Chef Josef Schmid ist die Auszeichnung der beiden Zelte wichtig: „Es ist toll, dass heute dieser Preis gleich an zwei Wiesnzelte ging, denn das zeigt, dass man auch ein großes Festzelt bespielen und trotzdem höchste Qualität bieten kann.“

Wiesnwirte zeigen sich sehr erfreut über Auszeichnung

Schottenhamel Festzelt auf der Wiesn, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Das Schottenhamel-Zelt erhält das Siegel bereits zum zweiten Mal. „Wir freuen uns natürlich sehr über diese Auszeichnung und es ist sehr schön, dass wir auch in diesem Jahr erneut zu den ausgezeichneten Zelten gehören“, sagte ein gut gelaunter Christian Schottenhamel, und Bruder Michael ergänzt: „Ich glaube, dass den Besuchern regionale bayerische Küche sehr wichtig ist. Die Kunden interessieren sich dafür, woher die Produkte kommen, das sehen wir übrigens nicht nur auf der Wiesn, sondern auch in unseren anderen Betrieben.“

Armbrustschützenzelt-Wirt Peter Inselkammer kann dem nur zustimmen: „Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel, denn meine Familie ist seit vielen Generationen tief in Bayern verwurzelt und daher achten wir besonders darauf, dass wir regionale Produkte verwenden.“

Neutrale Kommission überprüft die festgelegten Kriterien

Essen auf dem Oktoberfest, Foto: Exithamster
Foto: Exithamster

Die bayerische DEHOGA-Präsidentin Angela Inselkammer, die das Siegel gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium verleiht, gibt die Richtung für die Preisvergabe in den nächsten Jahren vor: „Unser Ziel ist es, dass sich möglichst viele Festzelte dieser Auszeichnung anschließen. Und zwar nicht nur auf der Wiesn, sondern in ganz Bayern.“

Wer das Siegel bekommen will, wird von einer neutralen Kommission nach vorher festgelegten Kriterien geprüft. Hier gilt es nachzuweisen, dass Produkte, Dienstleistungen und regionale Herkunft hohen Ansprüchen genügen. Zudem muss bereits zuvor der Stammbetrieb als „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ klassifiziert worden sein.

Auf dem Bild im ersten Absatz (von links): Michael Schottenhamel, Küchendirektor Thomas Esseln, Christian Schottenhamel, Wiesnchef Josef Schmid, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sowie Angela, Katharina und Peter Inselkammer

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