Das sind die Neuheiten auf der Wiesn 2018

Adrenalinkicks, Dschungelprüfungen und mehr: Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid verrät, was Ihr nicht verpassen solltet.

Worauf Ihr Euch dieses Jahr freuen dürft

(21.9.2018) Schon im Juli wurden die ersten Neuheiten bei der diesjährigen Wiesn verraten - und beim Rundgang über das Festgelände stellte Wiesn-Chef Josef Schmid sie nun vor. Ihr dürft Euch beim Oktoberfest heuer auf viele neue Fahrgeschäfte freuen - doch es gibt auch Neuheiten bei der offiziellen Wiesn App...

Diese neuen Fahrgeschäfte sind dabei

Josef Schmid bei der Oktoberfest-Pressekonferen 2018, Foto: Benedikt Feiten / muenchen.de
Foto: Benedikt Feiten / muenchen.de

Das Oktoberfest hat dieses Jahr eine Besonderheit zu bieten, wie Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid (Foto) bei der Pressekonferenz Ende Juli betonte. Sie dauert vom 22.9. bis 7.10. und ist somit die spätmöglichste Wiesn. Klar, dass Schmid auf einen "Goldenen Herbst" mit tollem Wetter hofft. Die Neuheiten, die er präsentierte, wecken jedenfalls schon die Vorfreude:

  • Das "Chaos Pendel" erinnert an eine Schleuder-Schaukel und lässt zwei Kabinen mit je acht Fahrgästen in alle Richtungen drehen
  • Benannt nach einem Hollywood-Actionfilm, macht der neue "Predator" keine Gefangenen: An zwei hydraulisch hochfahrenden Masten überschlagen sich die Gondeln
  • Ein Volksfestklassiker ist der "Wellenflieger" - das nagelneue Karussell kommt dank aufwändiger LED-Beleuchtung aber ganz modern daher
  • Das "Dschungelcamp" kennt man aus dem TV, doch jetzt kommt es als Nachfolger des "Amazonas" auch auf die Wiesn. Auf drei Etagen und auf über 200 Metern Laufstrecke warten einige Hindernisse auf wagemutige Besucher. Und vielleicht ein paar B- und C-Promis, wie Bürgermeister Schmid augenzwinkernd anmerkte...
  • Ein Comeback auf dem Oktoberfest nach zweijähriger Pause feiert der "Königlich bayerische Hofphotograph". Mit nostalgischen Requisiten, Hintergründen und Kostümen können Besucher sich hier für das perfekte Erinnerungsfoto in Szene setzen.

Neuheiten auf der Oidn Wiesn

Impressionen von der Oidn Wiesn, Foto: muenchen.de/Katy Spichal
Foto: muenchen.de/Katy Spichal

Auch auf der Oidn Wiesn hat sich etwas getan. Das "Alpenhaus" im Museumszelt bietet heuer süße Leckereien an, die mit historischem Gerät produziert werden. Das ebenfalls neue "Museumsstandl" hat exklusiv Nachdrucke von Oktoberfestplakaten der Jahre 1952 bis 2017 im Angebot (Foto) - die auf Wunsch auch per Post versandt werden. Eine Sonderausstellung im Museumszelt widmet sich der Schausteller-Legende Carl Gabriel.

Zurück auf der Oidn Wiesn ist das "Humoristische Velodrom" als Attraktion im Museumszelt: Hier ist Geschicklichkeit gefragt, denn die verrückten Fahrräder mit versetzten Achsen oder anderen "Eigenheiten" sind gar nicht so leicht zu fahren. Mit dem Museumsgarten bietet das Museumszelt nun übrigens erstmals auch Sitzplätze im Freien an.

Wie in den Vorjahren kostet die Oide Wiesn - im Gegensatz - zum übrigen Festgeländer, einen Eintritt von 3 Euro. Umsonst hinein kommt man allerdings ab 21 Uhr - ideal also für einen schönen Ausklang des Oktoberfest-Tages...

Neue Version der offiziellen Wiesn App

Offizielle Oktoberfest App 2018

Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr ist auch die offizielle Oktoberfest App der Stadt München 2018 wieder verfügbar - und zwar mit neuen Informationen und teils noch nie dagewesenen Funktionen, zum Beispiel einem ausführlichen Geländeplan mit über 720 Einträgen zu allen möglichen Orten auf der Wiesn. Die neuen Indoor-Maps (demnächst verfügbar) leiten Euch sogar durch die großen Festzelte.

Hier gibt es mehr Infos und Download-Links zur Oktoberfest App

 

Zeltfüllstände und Spontanreservierungen

Oktoberfest-Pressekonferenz 2018, Foto: Benedikt Feiten / muenchen.de
Foto: Benedikt Feiten / muenchen.de

Auch die Wiesnzelte und ihre Wirte, vertreten durch Sprecher Peter Inselkammer (rechts), waren natürlich Thema auf der Pressekonferenz. So wird das beliebte Wiesn-Barometer, das die Füllstände in den Zelten anzeigt, künftig auch auf Infoscreens, zum Beispiel in der U-Bahn, übertragen. Außerdem gibt es auch dieses Jahr wieder ein eigenes Kontingent an Plätzen eigens für München. Einige Zelte bieten zudem Spontanreservierungen an: Sollten durch Absagen Plätze frei werden, kann man 24 Stunden vorher sein Glück versuchen.

Sicherheitskonzept wird fortgeschrieben

Besucher vor dem Wiesnzelt, Foto: Exithamster
Foto: Exithamster

Das aus dem Vorjahr bewährte Sicherheitskonzept wird fortgeschrieben und angepasst. Besonders das Verbot für große Rucksäcke und Taschen sei zu beachten, betonte Josef Schmid. Als Vergleichsgröße: Alles, was nicht größer als drei Milchtüten ist, darf auf das Festgelände. Am Besten sei es jedoch, gar kein Gepäck mitzubringen - denn die Gepäckaufbewahrung am Festgelände ist eher für weitgereiste Besucher, Kinderwägen oder für Notfälle gedacht.

Bei der Pressekonferenz wurden die Neuheiten präsentiert

Jede Menge Neuheiten und die verbesserte Oktoberfest-App präsentierte Bürgermeister Josef Schmid auf der Wiesn-Pressekonferenz im Münchner Stadtmuseum. Da kommt Vorfreude auf!

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