Wiesn-Rundgang: So spannend sind die Neuheiten

Adrenalinkicks, Dschungelprüfungen und mehr: Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid verrät, was Ihr nicht verpassen solltet.

Dieses Jahr wird die Wiesn zum Dschungel

(20.9.2018) Na endlich - am Samstag heißt es wieder „O'zapft is'"! Kurz vor Beginn des 185. Oktoberfests hat Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid beim traditionellen Rundgang die Neuheiten der Wiesn 2018 präsentiert.

Bürgermeister Schmid probiert die Neuheiten gleich aus

Dschungelcamp Wiesn 2018

Das Wetter freut sich offenbar schon auf die Wiesn. Bei traumhaftem Sonnenschein und blauem Himmel teilte Wiesn-Chef Josef Schmid diese Vorfreude nur zu gern. Auch, weil die diesjährigen Neuheiten beim Wiesn-Rundgang mächtig Spaß machten.

Im "Dschungelcamp" (Bild) absolvierte Schmid gleich die ersten Dschungelprüfungen auf der 200 Meter langen Laufstrecke. Auch wenn es nach seinen Worten etwas "gruselig" war, der Wiesn-Chef hat im Dickicht den Durchblick behalten, die Hindernisse mit Bravour überwunden und ist auch den Fluten des Amazonas ausgewichen - ohne nass zu werden. Das wünscht er sich auch für das Oktoberfest. Schmid hofft, dass der schöne Spätsommer die nächsten 16 Tage anhält.

Das "Dschungelcamp" ist übrigens nicht zu verfehlen. Ein drei Meter großer Orang-Utan begrüßt Euch lautstark - aber passt auf seine Zahnlücke auf. Der Affe kann auch Wasser spritzen.

Deutlich rasanter geht es auf dem "Chaos Pendel" zu. Weltraumtouristen in spe können hier ähnliche Belastungen des Körpers wie bei Raumflügen testen. Eine Schleuder-Schaukel mit zwei Kabinen dreht sich in alle Richtungen - und das bei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 80 Km/h.

Wo Adrenalin auf eine tolle Lichtshow trifft

Predator Wiesn 2018

Wer anschließend noch weiß, wo oben und unten ist, kann sich auf den "Predator" (Foto) wagen. In den hydraulisch hochfahrenden Gondeln gibt es die pure Adrenalindusche - nicht umsonst stammt der Name aus einem Hollywood-Actionfilm. Überschläge in 15 Metern Höhe verlangen schon ein wenig Mut. Mit seiner LED-Lichtshow ist die Wiesn-Neuheit ein echter Hingucker.

Das gilt auch für den "Wellenflieger" (Bild ganz oben). Das neue Karussell ist zwar ein Volksfest-Klassiker, aber dieses Modell ist mit aufwändiger LED-Beleuchtung bestückt und bei Einbruch der Dunkelheit besonders schön anzusehen. Neben Einzel- gibt es übrigens auch Zweier-Sitze für alle, die romantisch Hand in Hand durch die Luft schweben wollen.

Die Oide Wiesn lädt zur Zeitreise mit alten Plakaten

Museumsstandl Wiesn 2018

Auf der Oidn Wiesn geht es mit historischen Fahrgeschäften und Blasmusik traditionell besonders gemütlich zu. Neuheiten gibt es aber auch hier: Im Museumszelt bietet Euch zum ersten Mal das „Alpenhaus“ süße Leckereien an, die mit historischem Gerät produziert werden. Gebrannte Mandeln von Hand gerührt im Kupferkessel, Zuckerwatte und Sahnekaramellbonbons. Das „Museumsstandl“ lädt zu einer Zeitreise in vergangene Wiesn-Jahre. Hier gibt es exklusive Nachdrucke von Oktoberfestplakaten – von 1952 bis 2017.

Nach zwei Jahren Pause wieder zurück auf der Oidn Wiesn ist das „Humoristische Velodrom“. Auf den ersten Blick sehen die Fahrräder ganz harmlos aus. Aber bei diesen Scherzrädern ist das Radeln dann doch nicht so leicht. Die Achsen sind versetzt, deshalb benötigt man viel Geschicklichkeit, um im Kreis zu fahren. Mit dem Museumsgarten bietet das Museumszelt nun übrigens erstmals auch Sitzplätze im Freien an.

Die Vorfreude aufs Oktoberfest war nicht nur dem Wiesn-Chef beim Rundgang anzumerken. Nach so vielen Vorbereitungen bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen: Schön, dass es bald wieder los geht.

Bilder im Artikel: muenchen.de / Florian Künzler

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